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VfL Bad Ems triumphiert 4:1 beim TuS Montabaur

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VfL-Torhüter Bastian Staudt klärt hier per Faustabwehr vor Martin Schönke vom TuS Montabaur.
VfL-Torhüter Bastian Staudt klärt hier per Faustabwehr vor Martin Schönke vom TuS Montabaur.
Foto: Michelle Saal

Die Lösung hat Trainer Heiko Weidenfeller gedanklich schon parat, aber bei der Umsetzung seiner Gedanken sind ihm die Hände gebunden: "Stimmt, von Mannschaftsspiel war nichts zu sehen. Das müssen wir trainieren."

Nanu, trainieren – aber das gehört doch zum Fußballsport wie das Salz zur Suppe. Etwa nicht in Montabaur? "Doch", so Weidenfeller, "wir trainieren schon, aber nicht so regelmäßig, wie das sein sollte." Womit er sehr wohlwollend die Gründe sucht für das, was seine Mannschaft gestern auf dem Rasen des Mons-Tabor-Stadions abgeliefert hat: Eine Abwehr war kaum vorhanden, ein Mittelfeld ohne jede Idee und ein Angriff ohne jedes Engagement. Einziger Lichtblick war Torwart Florian Scheid, der bei dem ganzen Durcheinander noch den Überblick behielt, viermal gegen Gästeangreifer klärte und ein Debakel verhinderte.

Doch über die Aufzählung der Schwächen der TuS-Akteure sollen die Stärken des VfL Bad Ems im Abstiegskampf nicht vergessen werden. Die Gäste präsentierten sich als Einheit, störten früh und erfolgreich und ließen bis auf den Gegentreffer, den Dominic Reusch zum 1:3 (53.) erzielte, keine Chance der Platzherren zu.

Im Gegenteil: Die Chancenverwertung war das einzige Manko, das VfL-Trainer Frank Wendland seinem Team, trotz der Treffer von Elia Brustolon (45., 58.) und David Hübel (47.) bei einem Eigentor von Yannick Leisenheimer, anlastete. Wendland: "Wir hätten vor der Pause den Sack zumachen können. Aber ich freue mich über Punkte im Kampf gegen den Abstieg und die gute Leistung meines Teams."

Von unserem Mitarbeiter Peter Armitter

Montabaur: Scheid – Sprenger (46. Säger), Leisenheimer, Harmouch, Mattheus – Schönke, Dinler, Schenkelberg, Wincek – Reusch, Bichert.

Bad Ems: B. Staudt – Ludwig, Zöller, Imgrund, Kecskemeti (86. Wagner) – Secker, M. Staudt (79. Emeka), Krohmann, Hübel – Remschel, Brustolon (87. N. Liefke).

Schiedsrichter: Harun Tasci (Koblenz) – Zuschauer: 150.

Tore: 0:1 Yannick Leisenheimer (6., Eigentor), 0:2 Elia Brustolon (45.), 0:3 David Hübel (47.), 1:3 Dominic Reusch (53.), 1:4 Elia Brustolon (58.).

Nächste Aufgabe für den VfL Bad Ems: am Mittwoch, 19.30 Uhr, gegen die SG Hundsangen/Obererbach.

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