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    VfB im Pokal weiter – 3:0 gegen FSV Frankfurt

    Der VfB Stuttgart hat seine Pflichtaufgabe im DFB-Pokal gegen den Zweitligisten FSV Frankfurt souverän gelöst. Der dreimalige Cup-Sieger erreichte mit einem 3:0 (2:0)-Heimsieg über die Hessen das Achtelfinale.

    VfB Stuttgart - FSV Frankfurt
    Die Stuttgarter Cacau (l) und Ibrahima Trarore (r) freuen sich über den Treffer zum 2:0 von Cacau.
    Foto: Michele Danze - DPA

    Für den Fünften der Fußball-Bundesliga trafen Christoph Hemlein (4. Minute), Nationalspieler Cacau (38.) und Ibrahima Traore (89.). Entgegen seiner Ankündigung rotierte VfB-Trainer Bruno Labbadia doch ordentlich: Der mit einer leichten Knieprellung angeschlagene Innenverteidiger Serdar Tasci war nicht einmal im Kader. Auch Zdravko Kuzmanovic, Arthur Boka und der Japaner Shinji Okazaki wurden mit Blick auf den Bundesliga-Hit am Samstag gegen Borussia Dortmund geschont. Dafür feierten der 20-jährige Stürmer Hemlein, Traore und der erst 18 Jahre alte Abwehrspieler Patrick Bauer, ein VfB-Eigengewächs, ihre Startelfdebüts in dieser Saison.

    Das neuformierte VfB-Team hatte keine Probleme. Die 18 270 Zuschauer, die zur Partie gegen den Zweitliga-Zwölften am späten Mittwochabend kamen, hatten gerade ihre Plätze eingenommen, als Cristian Molinaro über links auf Hemlein passte. Und dieser staubte zu seinem ersten Tor für die VfB-Profis ab. Von der 15. Minute an plätscherte die Partie gegen in der ersten Halbzeit völlig harmlose Gäste vor sich hin, ehe VfB-Kapitän Cacau Frankfurts Schlussmann Michael Langer im zweiten Versuch überwand.

    Von der Auswärtsstärke des FSV, vor der Labbadia so eindringlich gewarnt hatte, war erst im zweiten Spielabschnitt etwas zu spüren. In der 47. Minute hatte das Team von Trainer Hans-Jürgen Boysen überhaupt die erste Torchance. VfB-Keeper Sven Ulrich parierte aber zunächst mit einer Grätsche und dann beim Nachschuss von Macauley Chrisantus per Fußabwehr. In der 66. Minute lenkte Ulreich dann einen sehenswerten Freistoß von Zafer Yelen über die Latte. Und in der 78. war er dann bei einem Schuss des eingewechselten Yannick Stark auf dem Posten.

    Der VfB kombinierte in der zweiten Spielabschnitt zwar weiter gefällig, spielte sich aber kaum mehr zwingende Torchancen heraus. Cacau wurde zur Pause ausgewechselt, für ihn kam Okazaki. Außerdem gab Labbadia dem zuletzt in einer Formkrise steckenden Christian Gentner wieder einmal eine Chance. Der Pokalsieger von 1997 schaltete - wohl auch in Anbetracht des Heimspiels gegen den deutschen Meister am Samstag - einen Gang zurück. Den Schlusspunkt setzten die Schwaben mit einer sehenswerten Kombination: Gentner passte zu Martin Harnik und der weiter auf Traore, der zum 3:0 vollendete.

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