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Vertragsbruch: Mischling statt Rassehund

Brandenburg (dpa/tmn) – Die vertraglich vereinbarte Rasse gehört zur «Beschaffenheit» eines Hundes beim Kauf. Wird also statt eines reinrassigen Hundes nur ein Mischling verkauft, ist das ein Mangel.

Das geht aus einer Entscheidung des Amtsgerichts Brandenburg hervor, über die die «Neue Juristische Wochenschrift» berichtet (Aktenzeichen: 34 C 139/09). In dem Fall kaufte eine Frau für 450 Euro eine «Hündin in Weiß/Creme, Rasse Shih-Tzu» – so der Wortlaut im Kaufvertrag. Sie erhielt von der Beklagten aber nur einen Shih-Tzu-Mischling. Das berechtigte die Käuferin laut dem Gericht dazu, den Preis zu mindern. Das Gericht setzte für den «mangelhaften» Hund einen Minderungsbetrag in Höhe von 125 Euro fest.

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