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    Verivox: Große Preisunterschiede bei Gasanbietern

    Sparchancen für Gaskunden: Nach Darstellung des Preisvergleichsportals Verivox können sie beim Wechsel zu einem günstigeren Anbieter derzeit durchschnittlich 249 Euro pro Jahr sparen.

    «Die unterschiedlichen Beschaffungsstrategien der Gasversorger haben sich noch nie so deutlich auf den Gaspreis für private Haushalte ausgewirkt wie in diesem Jahr», sagte der Leiter Energiewirtschaft bei Verivox, Peter Reese, am Freitag (1. Oktober) laut Mitteilung. Verbraucher hätten deshalb die Möglichkeit, «von ihrer Marktmacht Gebrauch zu machen und vom Preisgefälle zu profitieren».

    Mit Beginn der Heizperiode hat sich die uneinheitliche Preisentwicklung bei den Gasanbietern laut Verivox fortgesetzt - mit einem leichten Trend nach oben. Bei einem Preis von 5,99 Cent pro Kilowattstunde - so weist ihn der Verivox-Verbraucherpreisindex Gas zu Beginn der Heizperiode aus - kommt ein Musterhaushalt bei 20 000 Kilowattstunden im Jahr derzeit auf durchschnittliche Gesamtkosten von 1199 Euro. Im September waren es noch rund 1186 Euro, was einem Plus von einem Prozent entspricht.

    Die Preisunterschiede werden laut Verivox besonders beim Blick auf Anbieter deutlich, die überregional Kunden gewinnen wollen. Während der Musterhaushalt für das günstigste Angebot des örtlichen Grundversorgers im Schnitt 1192 Euro bezahlt, gibt es das günstigste verfügbare Angebot mit vergleichbaren Bedingungen laut Verivox für 943 Euro. Die Fachleute raten deshalb zum Preisvergleich.

    Zum 1. Oktober haben nach Angaben des Portals 79 Gasgrundversorger Preiserhöhungen von durchschnittlich 8,8 Prozent angekündigt. Gleichzeitig senken 95 Versorger die Preise um rund 6,7 Prozent. Insgesamt haben damit für die Monate September und Oktober 109 Anbieter ihre Preise gesenkt und 136 die Preise erhöht. Nach Angaben des Verbraucherportals haben damit im Herbst 25 Prozent der Anbieter Preisänderungen angekündigt, die etwa 30 Prozent der versorgten Haushalte betreffen.

    Weil von den übrigen Anbietern knapp 50 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten ihre Preise nicht geändert haben, seien für die kommenden Wochen weitere Änderungen zu erwarten.

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