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Heidelberg

Verbrauch: Mieter müssen Funkerfassung dulden

dpa/tmn

Mieter müssen es dulden, wenn die Verbrauchswerte ihrer Wohnung per Funk ermittelt und an den Vermieter übertragen werden. Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Heidelberg hervor.

Der Hinweis auf eine erhöhte Strahlenbelastung in den Räumen sei kein ausreichender Grund, den Einbau solcher Geräte zu verhindern, entschied das Landgericht Heidelberg (Aktenzeichen: 5 S 34/10). Das gelte auch dann, wenn die bisher genutzten funklosen Geräte zur Ermittlung des Wasser- und Wärmeverbrauchs noch funktionieren.

Eine Vermieterin plante im verhandelten Fall, das Erfassungs- und Ablesesystem für die Heiz- und Wasserversorgung im Haus auf ein Funksystem umzustellen. Eine Mieterin wollte dies unter anderem mit Hinweis auf Gefahren der Funktechnik verhindern. Doch sie hatte keinen Erfolg: Im Mietvertrag sei nicht vereinbart worden, dass die Wohnung frei von Funkquellen sein müsse, befanden die Richter. Außerdem sei nicht erkennbar, dass eine erhöhte Gesundheitsgefahr für sie bestehe, zumal Mikro- und Radiowellen alltäglich seien.

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