Archivierter Artikel vom 08.12.2009, 22:20 Uhr
Washington

USA entschädigen Indianer

Die US-Regierung zahlt 3,4 Milliarden Dollar Entschädigung an mehrere Indianerstämme. Vorausgegangen war ein 13 Jahre langes juristisches Tauziehen. Von den Zahlungen profitierten rund 300 000 Ureinwohner, heißt es aus Washington. In dem Fall ging es um eine Sammelklage, die der US-Regierung vorwirft, sie habe die Indianer um Milliarden-Dollar-Zahlungen aus Treuhänderfonds geprellt. In die Fonds waren die Erlöse aus der wirtschaftlichen Ausbeutung von Indianergebieten geflossen.