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Dresden

Unterhalt nach mehr als 30 Jahren «Hausfrauenehe»

dpa/tmn

Nach 32 Jahren «Hausfrauenehe» darf der Unterhalt für die Frau nach einer Scheidung nicht befristet werden. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Dresden in einem Urteil entschieden, über das die «Monatsschrift für Deutsches Recht» berichtet.

Zwar sehe das geltende Unterhaltsrecht eine Befristung vor. Sie dürfe aber dann nicht gelten, wenn die Frau sich während einer langen Ehe ausschließlich um Haushalt und Kinder gekümmert hat (Az.: 24 UF 717/08).

Das Gericht gab einer geschiedenen Hausfrau Recht. Ihr Ex-Mann wollte erreichen, dass der nacheheliche Unterhalt entsprechend den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen befristet sein sollte. Dem hielten die Richter aber entgegen, eine unbegrenzte Unterhaltsverpflichtung des Ex-Mannes sei angebracht. Denn die geschiedene Eheleute hätten sich über viele Jahre für die traditionelle Arbeitsteilung zwischen Frau und Mann entschieden. Daraus dürfe der Frau nun kein finanzieller Nachteil erwachsen.

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