Archivierter Artikel vom 06.08.2010, 06:16 Uhr

Union und FDP streiten über nachträgliche Sicherungsverwahrung

Berlin (dpa). Wie soll künftig mit Straftätern umgegangen werden, die auch nach Absitzen ihrer Haft als gefährlich eingestuft werden? Heute treffen sich die Justiz-Staatssekretäre von Bund und Ländern, um diese Frage zu erörtern. In der Debatte um die nachträgliche Sicherungsverwahrung bleiben die Fronten zwischen Union und FDP verhärtet. Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger setzt vor allem auf die elektronische Fußfessel. Dagegen beharrt die Union auf eine nachträglich zu verhängende Sicherungsverwahrung.