Bayreuth

Uni: Guttenbergs Fälschungen «werkprägendes Arbeitsmuster»

Die Universität Bayreuth erhebt in ihrem Abschlussbericht zur Plagiatsaffäre von Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg schwere Vorwürfe. Guttenberg habe beim Abfassen seiner inzwischen aberkannten Doktorarbeit die Sorgfaltswidrigkeit zum bewussten Arbeitsstil erhoben, sagte der Chef der Kommission «Selbstkontrolle in der Wissenschaft», Prof. Stephan Rixen. Eine Teilschuld gibt die Kommission aber auch der Universität. Die Hochschule habe ihre Aufsichtspflicht grob vernachlässigt, heißt es in dem Abschlussbericht.