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Und jetzt geht's gegen die ganz dicken Brocken

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Das Heimspiel gegen die Sportfreunde Lotte war für Erik Durm und die 05-Amateure früh gelaufen. Heute Abend können sie sich beim Tabellenführer und Aufstiegsfavoriten revanchieren. 
Foto: Bernd Eßling
Das Heimspiel gegen die Sportfreunde Lotte war für Erik Durm und die 05-Amateure früh gelaufen. Heute Abend können sie sich beim Tabellenführer und Aufstiegsfavoriten revanchieren.
Foto: Bernd Eßling

Drei Punkte sind die dürftige Ausbeute seit dem 26. November. Und in dieser Situation warten auf die Mannschaft von Trainer Martin Schmidt zwei ganz dicke Brocken: Heute Abend treten die 05-Amateure bei Tabellenführer Sportfreunde Lotte an (Anstoß: 19 Uhr), am kommenden Wochenende empfangen sie die drittplatzierte Eintracht Trier.

"Nichts zu verlieren"

"Dann versuchen wir es halt jetzt mal mit Gegnern, gegen die wir nichts zu verlieren haben", sagt Schmidt. Gegen die Amateure von Bayer Leverkusen, des VfL Bochum oder auch gegen Rot-Weiss Essen seien seine Schützlinge zuletzt stets favorisiert in die Partie gegangen, zumal im eigenen Stadion. "Wir wussten, dass wir eigentlich die bessere Mannschaft sein müssten, es gab auch spielerisch nicht viel auszusetzen. Aber einige unkonzentrierte Phasen im Spiel haben uns immer wieder um den Erfolg gebracht."

Das Vorrundenspiel gegen die Sportfreunde Lotte ging 0:3 verloren. Den ersten Gegentreffer kassierten die Mainzer nach einem Eckball, weil es an der vorher festgelegten Zuteilung haperte, das 0:2 war ein Eigentor von Schlussmann Yannik Dauth. Hinterher bezeichnete Martin Schmidt die Partie als Lehrbeispiel für eine Ausbildungsstufe, auf der seine jungen Kicker lernen müssten, dass es im Fußball eben nicht nur um Fußballspielen, sondern auch um Nebenkriegsschauplätze gehe. "Und wir haben uns schon vor den beiden Gegentoren aus der Ruhe bringen und einschüchtern lassen." In dieser Beziehung müssten die meisten Akteure aus seinem Kader noch reifen.

"Wir können nicht auf Konter warten"

Schmidt hat offenbar nicht vor, im Tecklenburger Land von seiner offensiven Ausrichtung abzuweichen. "Mit dem Kader, den wir haben, mit der Art, wie wir Fußball spielen wollen, kannst du nicht nach Lotte fahren, dich hinten reinstellen und auf Konter warten", sagt der Schweizer. "Wir wollen unserer Philosophie treu bleiben, wir wollen spielen, wir wollen den Ball am Fuß haben."

Das sei nun mal eine der großen Stärken des Teams, "und ich nehme auch an, dass Lotte uns das Spiel überlassen wird". Dann aber geht es darum, aus dem eigenen Ballbesitz heraus auch Tore zu erzielen – und sich nicht von der rustikalen Gangart des Gegners aus den Schuhen blasen zu lassen. "Zweikampf, Abgeklärtheit, Konzentration bei stehenden Bällen", zählt Schmidt auf. "Auf diesen Ebene müssen wir uns steigern."

Peter H. Eisenhuth

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