Genf

UN: Über 170 Tote bei Unruhen in Elfenbeinküste

Bei den Unruhen nach der Präsidentenwahl im westafrikanischen Staat Elfenbeinküste sind mehr als 170 Menschen ums Leben gekommen. Das schätzen die Vereinten Nationen. In einer Resolution verurteilte der UN-Menschenrechtsrat am Abend jede Form von Menschenrechtsverletzungen in dem Krisenstaat und verlangte, dass die Schuldigen dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Der UN- Menschenrechtsrat war auf Antrag Nigerias mit Unterstützung der USA zu der Sondersitzung über die Lage in der Elfenbeinküste zusammengekommen.