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Köln

Umwege auf dem Schulweg: Unfallschutz klären

dpa/tmn

Kinder sind auf dem Schulweg unfallversichert. In der Regel gilt das aber nicht für Umwege. Das stellt Eltern vor Probleme, wenn sie einen längeren Weg zur Schule für sicherer halten als die direkte Route.

In solchen Fällen erkundigen sie sich am besten bei ihrer Schule, ob sie einen Schulwegplan angelegt hat. Das empfahl Georg Nottelmann von der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen auf der Bildungsmesse Didacta in Köln (16. bis 20. März).

«Wenn der Schulwegplan solche Umwege vorsieht, sind die mitversichert», sagte Nottelmann. Solche Umwege könnten durchaus Sinn machen: «Der kürzeste Weg ist nicht immer der sicherste.»

Eltern sollten ihre Kinder nach dem Wechsel von der Grundschule in die weiterführende Schule nicht sofort alleine auf den Weg zum Unterricht schicken, warnte Nottelmann. Denn nach einem Schulwechsel müsse der Schulweg neu mit den Eltern geübt werden, um Unfälle zu vermeiden – auch wenn die Kinder das in dem Alter vielleicht als lästig empfinden. Die meisten gemeldeten Wegeunfälle gebe es in der Altersstufe von 10 bis 14 Jahren: 2008 entfielen von rund 60 000 Unfällen von Schülern, Studenten und Kindern in der Tagesbetreuung 34,8 Prozent auf diese Altersgruppe.

Erneut üben sollten Eltern den Schulweg vor allem mit Kindern, die morgens mit dem Fahrrad unterwegs sind, riet Nottelmann. Denn die meisten gemeldeten Unfälle passierten mit dem Fahrrad. Es sei dabei falsch, sich allein auf die Fahrradprüfung am Ende der Grundschule zu verlassen: «Viele Eltern machen den Fehler, dass sie glauben, mit dem 'Fahrradführerschein' seien Kinder schon völlig verkehrstauglich. Das ist nicht der Fall.»

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