Archivierter Artikel vom 30.11.2014, 11:30 Uhr
Frankfurt/Main

UEFA-Verbände tagen in Frankfurt

Inmitten der FIFA-Turbulenzen treffen sich am Montag Verbandspräsidenten und Generalsekretäre aus Deutschland, Österreich, Ungarn, Israel, Liechtenstein, Luxemburg, Polen und der Schweiz in Frankfurt/Main.

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UEFA-Chef
Ob UEFA-Präsident Michel Platini zu dem Treffen in Frankfurt erscheint, ist noch nicht klar.
Foto: Yoan Valat – DPA

Das Top Executive Programme (TEP) sei ein lange geplantes Arbeitstreffen, sagen die Europäische Fußball-Union (UEFA) und der Deutsche Fußball-Bund (DFB). Von einem Krisengipfel will niemand etwas wissen, die Situation des Weltverbandes wird dennoch ein Thema sein.

Ob auch der französische UEFA-Präsident Michel Platini, Gegenspieler von FIFA-Boss Joseph Blatter, ins Luxushotel Jumeirah kommt, darüber schweigen sich UEFA und DFB aus. Auf der Tagesordnung stehen Diskussionen über Wettbewerbe der Nationalteams und «allgemeine fußballpolitische Angelegenheiten», so die UEFA.

Bei dem Treffen dürfte es auch um den umstrittenen Untersuchungsbericht der FIFA-Ethikkommission zur Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 in Russland und 2022 in Katar gehen. Die Funktionäre tagen hinter verschlossenen Türen, Medientermine sind nicht geplant.

Zuletzt hatten einige europäische Verbände gegen die Politik der FIFA aufbegehrt. Englands früherer Fußballchef David Bernstein hat die europäischen Verbände zum gemeinsamen Kampf gegen den Weltverband aufgerufen und einen WM-Boykott ins Gespräch gebracht. Deutliche Kritik gab es auch von der Deutschen Fußball Liga. Ligapräsident Reinhard Rauball drohte sogar mit dem Austritt der UEFA aus der FIFA.

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