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    TuS Treis-Karden holt sich den Pokal

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    Harley Fuller (am Ball) war der auffälligste Spieler im Pokal-Halbfinale des TuS Treis-Karden gegen den BBC Horchheim. In dieser Szene versucht BBC-Akteur Niklas Weidenfeller (links), den flinken Treiser Aufbauspieler zu bremsen. Doch meistens war Fuller einfach einen Schritt zu schnell. Treis gewann die Partie 74:65 und setzte sich auch im Finale gegen den TV Bad Bergzabern mit 71:58 durch
Foto: Wolfgang Heil
    Harley Fuller (am Ball) war der auffälligste Spieler im Pokal-Halbfinale des TuS Treis-Karden gegen den BBC Horchheim. In dieser Szene versucht BBC-Akteur Niklas Weidenfeller (links), den flinken Treiser Aufbauspieler zu bremsen. Doch meistens war Fuller einfach einen Schritt zu schnell. Treis gewann die Partie 74:65 und setzte sich auch im Finale gegen den TV Bad Bergzabern mit 71:58 durch
    Foto: Wolfgang Heil

    Bereits in der ersten Halbfinalpartie zwischen TV Bad Bergzabern und MJC Trier ereignete sich die erste Überraschung im Final Four des BVRP-Pokals. Die Basketballer aus der Pfalz schlugen den ligahöheren Konkurrenten aus Trier mit 72:58 (34:28).

    Die Regionalliga-Basketballer des BBC Horchheim, gleichzeitig Ausrichter des Finalturniers, wollten es den Pfälzern im zweiten Halbfinale gegen den Lokalrivalen aus Treis-Karden gleich tun, mussten sich aber nach großem Kampf mit 65:74 (30:39) geschlagen geben.

    Beide Mannschaften starteten auffallend nervös in die Partie. Einfache Korbleger wurden in den Anfangsminuten auf beiden Seiten leichtfertig vergeben. Das Team von BBC-Trainer Jens Pötz fand jedoch schneller in die Partie und erspielte sich eine 9:0-Führung. Erst in der fünften Spielminute erzielte der Treis-Kardener Tim Kaurisch mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf die ersten Zähler für die Moselaner. Nun wachgerüttelt, reichten dem Team von Trainer Emir Colan zwei konzentrierte Minuten, um erstmalig in Führung zu gehen (12:11). Besonders die beiden US-Amerikaner Harley Fuller und Joe Roberson setzten die BBC-Akteure immer wieder unter Druck. "Ich sehe es als großes Kompliment an, dass die beiden gegen uns bis auf wenige foulbedingte Minuten durchgespielt haben", sagte Pötz. Während Fuller besonders durch seine Schnelligkeit und aggressive Defense zu überzeugen wusste, sicherte sich Roberson zahlreiche Offensivrebounds und war unter dem Korb nicht zu stoppen – bei seinen Würfen hatte er allerdings nicht seinen besten Tag erwischt.

    Auch im zweiten Viertel hielt Horchheim weiterhin gut dagegen und glich die körperliche Unterlegenheit durch großen Kampfgeist aus. Bis kurz vor der Halbzeitpause gelang dies auch mit großem Erfolg. Nach 26:27-Zwischenstand setzte sich Treis-Karden jedoch bis zur Halbzeit erstmals deutlicher mit 39:30 ab. " Es war das erwartet schwierige Spiel für uns. Wir sind nervös in die Partie gestartet, haben dann jedoch besser ins Spiel gefunden und unsere Klasse ausgespielt", sagte Treis-Kardens Co-Trainer Marek Betz.

    In der zweiten Spielhälfte gelang es den BBC-Spielern nicht mehr, an die gute Leistung der ersten Spielminuten anzuknüpfen. In fünf Minuten erzielten die Horchheimer nur sechs Punkte, und Treis-Karden erspielte sich eine 57:40-Führung. Pötz: "Wir haben uns nicht abschlachten lassen, waren jedoch geistig zu langsam. Da hat man einfach gemerkt, was es ausmacht, dass Treis-Karden jede Woche auf diesem Niveau spielt." Zwar kämpfte sich Horchheim im letzten Viertel nochmals auf 62:71 heran, konnte die drohende Niederlage jedoch nicht mehr verhindern.

    Am Ende mussten die Horchheimer die eigene Halle ohne Pokal-Erfolgserlebnis verlassen. Denn im Spiel um den dritten Platz verlor der BBC gegen MJC Trier mit 78:81. "Ich hätte mir natürlich wenigstens einen Sieg gewünscht, aber auch Trier war mental einen Tick schneller", sagte Pötz, "wenn wir etwas frischer gewesen wären, hätten wir auf jeden Fall gewinnen können." Wie es mit dem Gewinnen geht, zeigte Treis-Karden auch im Endspiel. Der Erfolg des Regionalligisten war nie gefährdet, obwohl sich Joe Roberson in der ersten Hälfte verletzte und nicht mehr weiterspielen konnte.

    Von unserer Mitarbeiterin

    Anne Reisel

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