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TuS Holzheim: Der gefühlte Spitzenreiter der Oberliga Hessen kommt

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Fehler vom Siebenmeterpunkt dürfen sich Alexander Weber und der TuS Holzheim am Samstagabend nicht erlauben. Will das Team von Heiko Ohl gegen die HSG Nieder-Roden an der Sensation schnuppern, müssen die sicheren Chancen eiskalt genutzt werden. 
Foto: Andreas Hergenhahn
Fehler vom Siebenmeterpunkt dürfen sich Alexander Weber und der TuS Holzheim am Samstagabend nicht erlauben. Will das Team von Heiko Ohl gegen die HSG Nieder-Roden an der Sensation schnuppern, müssen die sicheren Chancen eiskalt genutzt werden.
Foto: Andreas Hergenhahn

Die Tabelle sieht den Drittliga-Absteiger aktuell zwar auf dem zweiten Platz, den Punktabzug der erstplatzierten SG Wallau eingerechnet (Schiedsrichtersoll nicht erfüllt), würden die Nieder-Rodener aber an ihrem größten, weil einzigen Konkurrenten vorbeiziehen. Ein interessanter Aspekt, der belegt, wie dicht beide Spitzenteams beieinanderliegen: Anfang Februar hat Nieder-Roden sein erstes Saisonspiel verloren – in eigener Halle mit 27:28 gegen Wallau.

"Das Ergebnis zeigt, dass auch dieses Team zu schlagen ist", sagt Holzheims Trainer Heiko Ohl, der aber keine Zweifel daran lässt, "dass diese Mannschaft die stärkste in der Oberliga ist". Geradezu "übermächtig" erscheint dem TuS-Coach die Truppe, die sein ehemaliger Mitspieler Christopher Prinz da aufs Feld schickt. "Jung, sehr dynamisch, sehr schnell", schwärmt Ohl. "Gegen einen solchen Gegner haben wir im Grunde nichts zu verlieren."

Und genau daraus schöpfen die Holzheimer Kraft und Zuversicht. Der Druck liegt bei den Gästen aus Rodgau, der einwohnerstärksten Kommune des Landkreises Offenbach. Denn: Soll's was werden mit der Rückkehr in Liga drei, sind Ausrutscher tabu – insbesondere nach der Niederlage gegen die SG Wallau. "Aber vor eigenem Publikum sind wir immer heiß und wollen auch Mannschaften ärgern, die eigentlich eine Nummer zu groß für uns sind", sagt Heiko Ohl, dessen Team als Tabellenneunter auch keine Punkte zu verschenken hat.

Zwei Zähler sind es, die Holzheim von der Abstiegszone trennen, ein beruhigendes Polster sieht anders aus. Trotzdem sind es andere Gegner, gegen die der TuS seine Beute einfahren muss. Ein Zähler gegen Nieder-Roden wäre ein Traum, müsste letztlich aber unter der Kategorie Super-Bonus verbucht werden. Damit planen kann niemand.

Entscheidend dürfte sein, wie es den Holzheimern gelingt, nach den beiden Kantersiegen gegen Teams aus den Tiefen des Tabellenkellers den Hebel umzulegen. In Sachen Einstellung hat der TuS zuletzt überzeugt, klar. Aber was gegen Stockstadt und Kassel für klare Ergebnisse reicht, ist längst nicht genug, um gegen Mannschaften wie Nieder-Roden zu bestehen. "Ich denke, mein Team ist reif genug", gibt sich Ohl zuversichtlich. "Niemand wird so blauäugig sein und glauben, dass es jetzt automatisch so weiterläuft. Wir dürfen die beiden letzten Sieg nicht überbewerten und müssen uns dessen bewusst sein, dass jetzt eine ganz andere, viel schwierigere Aufgabe vor uns liegt." Eine besondere Rolle spielen in den Planungen des Holzheimer Trainers die Zuschauer. Die treuen Fans sind es, die ihre Mannschaft in den vergangenen Jahren nach vorne peitschen. "Und wenn selbst gegen den Tabellenletzten 300 Leute kommen, dann darf man gegen ein absolutes Spitzenteam einiges erwarten."

Personell stehen Heiko Ohl bis auf Moritz Schneider, der weiterhin aus gesundheitlichen Gründen pausiert, alle Spieler zur Verfügung. Es ist also alles angerichtet für den Auftritt gegen den gefühlten Spitzenreiter.

Von unserem Redakteur Marco Rosbach

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