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Turbulente Schlussphase in Berod

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So zielstrebig wie in dieser Szene kamen die Beroder (weiße Trikots) nur selten gegen Montabaur zum Zug. 
Foto: byJogi
So zielstrebig wie in dieser Szene kamen die Beroder (weiße Trikots) nur selten gegen Montabaur zum Zug.
Foto: byJogi – Jürgen Augst

Auch der Anfang des Spiels versprach mit zwei Beroder Chancen zunächst mehr als dieses später über weite Strecken halten konnte. In Minute zwei setzte sich Berods Spielertrainer Thomas Schäfer auf links durch und passte in die Mitte, wo Mario Pavelic aus kurzer Distanz über den Ball trat. Noch knapper war es, als Alexander Schneider nach Vorarbeit von Justin Keeler mit seinem Flachschuss nur den Pfosten traf (4.). "Zumindest eine dieser Chancen müssen wir nutzen", haderte Schäfer.

Danach plätscherte die Partie dahin, der holprige Beroder Rasen tat sein Übriges dazu, dass spielerisch auf beiden Seiten wenig lief. Montabaur, das zunächst gerade defensiv fahrig agierte, fing sich und kam zu einer Chance durch einen Freistoß von Elver Ismajli, den SC-Torwart Deniz Sakalakoglu entschärfte (19.). Wenig später flog Matthias Winceks Aufsetzer aus der Distanz knapp am SC-Tor vorbei (34.).

Das junge TuS-Team kam mit viel Wind aus der Pause und glich bald in punkto Aluminiumtreffer aus: Der immer auffälliger werdende Hamit Dinler spielte sich durchs halbrechte Mittelfeld und bediente Wjatscheslaw Stoppel, dessen Schuss an den SC-Pfosten flog (58.). Zwei Minuten später spazierte Dinler gegen passive Beroder erneut durchs Mittelfeld, doch Viktor Bichert konnte seine Vorarbeit nicht nutzen (60.).

Berods Führungstreffer fiel mitten hinein in die TuS-Drangphase und führte dessen optisches Übergewicht ad absurdum. Schäfer traf nach sehenswertem Spielzug über Keeler und Martin Müller in der 76. Minute. Dass es dennoch für den SC nicht zum Sieg langte, lag an einem Defensiv-Blackout von Stephan Hoffmann, der den Ball am eigenen Strafraum vertändelte. Tim Schenkelberg schoss aus 17 Metern sehenswert das 1:1 (85.). Sekunden später hatte Berod Glück, dass Christian Böhm es nicht schaffte, den Ball aus kürzester Distanz im Tor unterzubringen (86.).

Die letzte Szene des nickeligen Spiels lieferte dann den Gesprächsstoff für die dritte Halbzeit: Schiedsrichter Robert Depken entschied bei einem SC-Angriff auf Abseitsstellung Schäfers, obwohl der Ball vom angeschossenen TuS-Gegenspieler Ismajli zu dem allein aufs Tor zulaufenden Schäfer kam (90. + 1). "Auch wenn das Remis in Ordnung geht, ist das natürlich absolut ärgerlich. Wenn sogar mein Trainerkollege sagt, dass das kein Abseits war, könnte der Schiedsrichter seinen Fehler zumindest zugeben", haderte Schäfer.

Von unserem Mitarbeiter Rebecca Schäfer

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