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Leipzig

Trotz Fanverluste Spannung pur in der 3. Liga

Das Auf und Ab der Vereine in den 38 Spieltagen der 3. Fußball-Liga war bezeichnend für die Dramatik, Spannung und auch für die Ausgeglichenheit in dieser Spielklasse. Dennoch ist bei den Zuschauerzahlen (Gesamt:1 930 470) ein Rückgang zu verzeichnen,

In der Vorsaison hatten die Drittligisten die Zwei-Millionen-Marke noch geknackt. Auch die mit viel Vorschusslorbeeren angetretenen Trainer Horst Köppel (Ingolstadt) und Falko Götz (Kiel) konnten die Erwartungen nicht erfüllen und wurden entlassen. Freiwillig hingegen gibt Mehmet Scholl (Bayern München II) sein Übungsleiteramt nach nur einem Jahr wieder ab. Die wichtigsten Fakten der erst zweiten Drittliga-Saison.

TORJÄGER: In 380 Spielen wurden insgesamt 1023 Tore erzielt. Die Entscheidung bei der Torjäger-Krone fiel im direkten Duell erst am letzten Spieltag. Nachdem Moritz Hartmann Ingolstadt auf eigenem Platz in Führung geschossen hatte und mit seinem 21. Treffer zu Regis Dorn aufgeschlossen hatte, traf der Sandhausener zum 1:1-Endstand und gewann in der Endabrechnung mit 22 Toren.

VERWARNUNGEN: Insgesamt wurden 1447 Gelbe Karten gezeigt. Das sind 3,81 pro Spiel (vorige Saison 3,83). Die meisten Verwarnungen erhielt der FC Ingolstadt mit 95 vor Wacker Burghausen mit 90. Die Spieler mit den meisten Verwarnungen waren der Ingolstädter Ralf Keidel und Tobias Nickenig vom VfL Osnabrück. Die beiden «Freunde des rustikalen Stils» sahen jeweils 15 Mal Gelb und einmal Gelb-Rot. Mit den wenigsten Gelben Karten kam Borussia Dortmund II aus. Die fairen Borussen sahen nur 50 Mal den gelben Karton.

PLATZVERWEISE: Die Zahl der Platzverweise sank insgesamt. Es gab 36 Gelb-Rote (vorige Saison 45) und 35 Rote Karten (Saison 2008/09 37). Den größten Anteil an den Ampelkarten hatte die SpVgg Unterhaching mit unrühmlichen sechs. Holstein Kiel brachte es auf vier. Die meisten Roten Karten gab es für Aufsteiger Erzgebirge Aue und Carl Zeiss Jena mit je 5, gefolgt von Werder Bremen II (4).

TRAINERWECHSEL: Nach 14 Trainerwechseln im ersten Spieljahr der 3. Liga gab es diesmal nur elf – kurzfristige Übergangslösungen nicht mitgerechnet. Wie in der vorigen Saison war die Hälfte der Liga, zehn der 20 Vereine, davon betroffen. Kickers Offenbach tauschte gleich zweimal aus. Auf dem Bieberer Berg trat Hans-Jürgen Boysen zurück, der bisherige Co-Trainer Steffen Menze übernahm und musste dann für Wolfgang Wolf Platz machen. Außerdem wechselten Holstein Kiel (Christian Wück kam für Falko Götz), Dynamo Dresden (Matthias Maucksch für Ruud Kaiser), der FC Ingolstadt (Michael Wiesinger für Horst Köppel), Wehen Wiesbaden (Gino Lettieri für Hans-Werner Moser), der SV Sandhausen (Frank Leicht für Gerd Dais), die SpVgg Unterhaching (Klaus Augenthaler für Ralph Hasenhüttl), VfB Stuttgart II (Jürgen Seeberger für Reiner Geyer), Rot-Weiß Erfurt (Stefan Emmerling für Rainer Hörgl) sowie kurz vor Saisonende auch noch der Wuppertaler SV (Peter Radojewski für Uwe Fuchs) den Coach.

ZUSCHAUER: Mit insgesamt 1 930 470 Fans kamen rund 200 000 Zuschauer weniger ins Stadion als noch in der Premieren-Saison. Im Vorjahr hatten die Drittligisten mit 2 135 908 Zuschauern noch die Zwei- Millionen-Marke geknackt. Pro Spieltag strömten im Schnitt rund 5080 Zuschauer in die Stadien der Vereine, wobei die Spanne immens ist zwischen Schlusslicht VfB Stuttgart II mit durchschnittlich 799 Besuchern und Spitzenreiter Dynamo Dresden, die 14 365 Begeisterte pro Spiel begrüßen durften. Mit etwas Abstand hinter den Sachsen liegt Eintracht Braunschweig, die es immerhin auf insgesamt 241 925 Zuschauer (durchschnittlich 12 732 pro Spiel) gebracht haben. Die Niedersachsen sind außer Dresden auch die einzigen, die die Marke von 200 000 Besuchern knacken konnten.

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