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    Berlin

    Trainer Becker war von Djokovic-Angebot überrascht

    Keine halben Sachen: Boris Becker will sich mit voller Kraft seinem neuen Job als Trainer von Tennis-Ass Novak Djokovic widmen.

    Neu-Trainer
    Boris Becker beginnt mit der Betreuung von Novak Djokovic bereits am 27. Dezember.
    Foto: Koen van Weel - DPA

    «Das ist kein halbherziger Job, das wäre weder richtig für ihn noch für mich», erklärte der 46-Jährige der BBC. «Du machst es, um zu gewinnen, du machst es entweder ganz oder gar nicht, entweder verpflichte ich mich, oder ich verpflichte mich nicht.»

    Becker soll Djokovic vor allem bei den großen Turnieren betreuen, nach einem Bericht der «Bild»-Zeitung allerdings auch weiter als Tennis-Kommentator für den britischen Sender arbeiten. Seine neue Aufgabe geht Becker schon in wenigen Tagen an. Am zweiten Weihnachtsfeiertag werde er nach Abu Dhabi fliegen, sagte Becker der «Bild». Tags darauf will er beim Show-Turnier im Golf-Emirat erstmals in der Box des Weltranglisten-Zweiten sitzen. Ein Foto, das ihn Arm in Arm mit dem Serben und seinem neuen Team zeigt, veröffentlichte Becker schon auf Twitter. Zur Entourage gehört auch weiterhin der langjährige Coach Marian Vajda.

    «Er hat entschieden, dass er jemanden an seiner Seite braucht, der schon ganz oben war und es geschafft hat, deswegen komme ich», erklärte Becker. Das Einladungsturnier in Abu Dhabi ist hochkarätig besetzt, angekündigt sind auch die beiden größten Rivalen von Djokovic: der Weltranglisten-Erste Rafael Nadal aus Spanien und der britische Wimbledonsieger Andy Murray, der nach einer Rückenoperation sein Comeback geben wird. Außerdem dabei sein werden der Spanier David Ferrer, der Franzose Jo-Wilfried Tsonga und der Schweizer Stanislas Wawrinka.

    Die Bitte nach einem Engagement als Coach des sechsmaligen Grand-Slam-Turniersiegers überraschte Becker. «Ich habe den Anruf nicht erwartet - ich war sehr geehrt», erklärte er der BBC. Der als Perfektionist geltende Serbe und dessen Manager hätten ihn während des ATP-Turniers in Peking angesprochen. Dort hatte Djokovic Anfang Oktober durch einen Finalsieg über Nadal zwar den Titel geholt. Schon vor dem Endspiel stand aber fest, dass Nadal ihn als Nummer eins der Weltrangliste wieder ablösen wird.

    Vor seiner Zusage klärte Becker noch die Motivation seines künftigen Schützlings ab. «Ich habe gesagt, ich will dich treffen und sehen, wie sehr du es willst, wie viel Feuer in dir brennt», sagte Becker. Djokovic gewann 2013 die Australian Open, musste bei den anderen drei Grand-Slam-Turnieren jedoch Nadal oder Murray den Vortritt lassen. «Er hatte eine Reihe von schlimmen Niederlagen in diesem Jahr in den Grand-Slam-Endspielen», so Becker.

    Das Turnier in Abu Dhabi ist ein erster Aufgalopp in die neue Saison. Ab dem 13. Januar können Becker und Djokovic die Mission Grand-Slam-Turniersieg Nummer sieben angehen. Dann beginnen in Melbourne die Australian Open.

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