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    Düsseldorf

    Titel-Zweikampf zwischen BVB und Bayern

    Im Titel-Endspurt setzt Meister Borussia Dortmund ein beeindruckendes Zeichen, doch Herausforderer Bayern München lässt sich noch nicht abschütteln.

    Meisterhaft
    Gegen Dortmunds Angriffswirbel mit Shinji Kagawa hatten die Gastgeber keine Mittel parat.
    Foto: Marius Becker - DPA

    Nach dem Einzug ins Viertelfinale der Champions League und ins Endspiel um den DFB-Pokal wahrte der Rekordmeister auch in der Meisterschaft seine Chance. «Wenn wir in Dortmund gewinnen, werden wir deutscher Meister», verkündete Bayern-Präsident Uli Hoeneß nach dem 2:1-Erfolg gegen Hannover 96. Drei Tage nach dem Pokal-Marathon in Mönchengladbach war der Erfolg gegen die Niedersachsen aber ein Kraftakt. Toni Kroos und Mario Gomez trafen für den Rekordmeister.

    Der BVB reagierte am Sonntag mit spielerischer Leichtigkeit auf die Kampfansagen aus München. Zwar brauchte die Elf von Jürgen Klopp erst einen kleinen Weckruf durch das 0:1 von Milivoje Novakovic (12.), kam dann aber richtig auf Betriebstemperatur: Lukasz Piszczek (26.), Shinji Kakawa (47./80.), Robert Lewandowski (52.), Ilkay Gündogan (78.) und Ivan Perisic (84.) schossen fast wie im Training den 6:1-Kantersieg beim 1. FC Köln heraus, der dick im Abstiegssumpf steckt. Nach dem Ausbau des Clubrekordes auf 21 Spiele ohne Niederlage thront der BVB weiter mit fünf Punkten Vorsprung auf die Bayern an der Spitze.

    Einen ähnlich guten Lauf hat der FC Schalke, der Bayer Leverkusen mit dem 2:0-Erfolg endgültig aus allen Champions-League-Träumen riss und selbst den dritten Platz eroberte. Dabei glänzte einmal mehr Torjäger Klaas-Jan Huntelaar, der beide Treffer zum dritten Sieg nacheinander erzielte. «Jetzt sind wir sogar Dritter. Mal sehen, was noch geht», meinte Schalkes Mittelfeldspieler Jermaine Jones. Die von Personalproblemen geplagten Leverkusener hingegen müssen sogar um die Europa-League-Qualifikation bangen. «Wir müssen ein bisschen mehr Gas geben», forderte Sportdirektor Rudi Völler.

    Seit Sonntag sitzt dem Bayer-Team auch der VfB Stuttgart im Nacken. Die Schwaben verbesserten sich mit dem glücklichen 1:0-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg dank des 5. Saisontreffers von Cacau (78.) auf den siebten Rang. Das Team von Bruno Labbadia liegt nur noch einen Zähler hinter dem punktgleichen Duo Leverkusen und Werder Bremen (40) und kann sich Hoffnungen auf einen Europaplatz machen.

    Borussia Mönchengladbach erlitt drei Tage nach dem Pokal-Aus gegen die Bayern auch einen Rückschlag in der Liga und fiel nach der ersten Heimniederlage seit dem 18. März 2011 auf Rang vier zurück. «Wir hätten dieses Spiel niemals verlieren dürfen», befand Trainer Lucien Favre nach dem 1:2 gegen 1899 Hoffenheim. Roberto Firmino und Boris Vukcevic (77./79.) drehten die Partie in der Schlussphase, Marco Reus hatte die Gladbacher zuvor in Führung geschossen (38.).

    Im Abstiegskampf hat der 1. FC Kaiserslautern auch mit dem neuen Trainer Krassimir Balakow die Trendwende nicht geschafft und ist nach dem 0:2 beim SC Freiburg nun schon 17 Spiele ohne Sieg. Der Rückstand auf Platz 15 beträgt bereits sieben Punkte. Resignation macht sich breit in der Pfalz. «Wir sollen nicht mit aller Macht versuchen, den Leuten Hoffnung zu geben. Wir machen uns dann auch ein Stück weit lächerlich», sagte Kapitän Christian Tiffert. Die Freiburger hingegen haben unter Trainer Christian Streich zuletzt drei Siege aus vier Spielen eingefahren und die Abstiegsränge hinter sich gelassen.

    Auch Hertha BSC hat nach dem zweiten Sieg unter Otto Rehhagel wieder Land in Sicht. «So können wir drinbleiben», sagte der Berliner Coach nach dem 3:1-Sieg beim FSV Mainz 05. Michael Preetz warnte vor zu großer Euphorie. «Das war nur ein Etappensieg. Es wird ein Sprint bis zum 34. Spieltag», sagte der Manager. Adrian Ramos (2) und Änis Ben-Hatira trafen für die Berliner, die nur noch einen Punkt vom rettenden Ufer entfernt sind. Auch der FC Augsburg erkämpfte sich in Bremen einen wichtigen Punkt durch den Last-Minute-Treffer von Paul Verhaegh und blieb zum fünften Mal nacheinander unbesiegt.

    Düster hingegen sieht es beim Hamburger SV aus, der durch die 1:2-Niederlage in Wolfsburg und die Punktgewinne der Konkurrenz auf Relegationsplatz 16 abstürzte. «Dass wir bis zum letzten Spieltag da unten stehen werden, ist klar», befand HSV-Profi David Jarolim vor dem «Abstiegs-Endspiel» gegen den 1. FC Kaiserslautern am nächsten Wochenende. In Wolfsburg traf Marcus Berg zunächst zum Ausgleich, ehe Marcel Schäfer per Freistoß den Siegtreffer für Wolfsburg erzielte.

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