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    Titelverteidigerin Hölzl passt bei WM-Generalprobe

    Pech für Kathrin Hölzl in der unmittelbaren WM-Vorbereitung: Während die Teamkolleginnen sich bei der Generalprobe in Zwiesel auf die alpinen Titelkämpfe in Garmisch-Partenkirchen einstimmen, muss die Riesenslalom-Weltmeisterin pausieren - der Rücken zwickt weiter.

    Pausiert
    Kathrin Hölzl legt in Zwiesel eine Pause ein.

    Zwiesel (dpa) - Neuer Rückschlag für Medaillenhoffnung Kathrin Hölzl: Knapp eine Woche vor Beginn der alpinen Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen kann die Titelverteidigerin im Riesenslalom weiter wegen Rückenproblemen nicht trainieren und muss sogar die Generalprobe am Samstag absagen.

    Die Zeit des Weltcups in Zwiesel wolle sie nutzen, «um mich bestmöglich zu erholen und in Garmisch wieder fit an den Start gehen zu können», sagte die 26-Jährige. Ende des vergangenen Jahres hatte sich Hölzl beim Einfahren in Semmering den Ischiasnerv eingeklemmt und startete beim Slalom in Flachau (17.) und dem nach dem ersten Lauf abgebrochenen Riesenslalom von Maribor unter Schmerzen. «Wir sind der Meinung, dass wir sie für die WM flott bekommen», sagte Alpin-Direktor Wolfgang Maier.

    Bereits der Sommer war für die Goldmedaillengewinnerin von Val d'Isère mit einem rätselhaften Muskelleiden alles andere als optimal verlaufen. Trotzdem fuhr die Bischofswiesenerin diese Saison bereits dreimal auf das Podest und wurde auch in Semmering noch Dritte. Ihre Paradedisziplin steht bei den Heim-Titelkämpfen erst in der zweiten WM-Woche am 17. Februar auf dem Programm. «Kathrin wird die Zeit für intensive Behandlungen nutzen und in Garmisch-Partenkirchen wieder zur Mannschaft stoßen», sagte Damen-Cheftrainer Thomas Stauffer.

    Für die Generalprobe im Bayerischen Wald nominierte der Deutsche Skiverband insgesamt elf Rennfahrerinnen. Besonders im Slalom am Freitag wird die Entscheidung über die fünf WM-Startplätze spannend, bislang haben die als Titelverteidigerin gesetzte Doppel- Olympiasiegerin Maria Riesch, ihre Schwester Susanne, Christina Geiger, Fanny Chmelar, Katharina Dürr und Hölzl die Norm erfüllt. «Wir werden schauen, wer sich für die WM empfiehlt», sagte Maier. Ursprünglich war in Zwiesel der Slalom für Samstag geplant, wegen schlechter Wettervorhersagen wurden die Renntermine jedoch getauscht.

    Nach ein paar Tagen Pause im Anschluss an den Slalom in Schladming wegen einer Erkältung will sich auch Felix Neureuther Selbstvertrauen für die Heim-WM holen. Beim Riesenslalom in Hinterstoder am Sonntag tritt auch Fritz Dopfer an, der sich die zweite Hälfte der Norm sichern will.

    Neben dem Oberstdorfer Tobias Stechert wird beim Super-G am Vortag der 22-jährige Josef Ferstl nach guten Leistungen im Europacup seinen ersten Weltcup-Einsatz seit knapp vier Jahren zeigen. Ein WM-Start dürfte allerdings nicht infrage kommen. «Nur wenn er ein Super- Ergebnis - so unter die 20 - einfährt, kann man drüber nachdenken», sagte Maier. Eine Pause erhält der Ennepetaler Andreas Sander, der bei der Abfahrt in Chamonix zuletzt 30. geworden war.

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