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Regionalliga

TGM: Kein Selbstläufer gegen starke und angeschlagene Gäste

Beim Tabellenführer der Volleyball-Regionalliga, der TGM Gonsenheim, wird vier Spieltage vor dem Saisonhalali der Zeitpunkt des endgültigen Meisterstücks errechnet. "Gewinnen wir auch nur mit 3:2, sind wir Meister. Das haben meine Spieler ausgerechnet", berichtet Trainer Franz Schaus.

Passt im Heimspiel gegen die SG Rodheim alles zusammen, könnten sich die Gonsenheimer Volleyballer am Samstag den Titel schnappen.
Passt im Heimspiel gegen die SG Rodheim alles zusammen, könnten sich die Gonsenheimer Volleyballer am Samstag den Titel schnappen.
Foto: Bernd Eßling

Regionalliga – Beim Tabellenführer der Volleyball-Regionalliga, der TGM Gonsenheim, wird vier Spieltage vor dem Saisonhalali der Zeitpunkt des endgültigen Meisterstücks errechnet. "Gewinnen wir auch nur mit 3:2, sind wir Meister. Das haben meine Spieler ausgerechnet", berichtet Trainer Franz Schaus.

Doch Vorsicht: Denn im Falle eines 3:2-Erfolgs hätte die TGM 40:16 Sätze, also eine Differenz von "plus 24". Der einzige Verfolger, die TV Waldgirmes, weist bei sechs Punkten Rückstand derzeit eine Satzdifferenz von "plus 4" auf. Mit vier 3:0-Siegen könnte der Zweite auf "plus 16" kommen und damit die Gonsenheimer bei drei eigenen 0:3-Schlappen in den letzten drei Spielen noch überflügeln. Theoretisch muss im Heimspiel am heutigen Samstag (Beginn: 19.30 Uhr) in der Sporthalle Weserstraße, gegen die SG Rodheim für die TGM also ein 3:0 her, um vorzeitig den Titel feiern zu können.

Die Hessen, derzeit Tabellenfünfter und punktgleich mit der TSG Bretzenheim, stehen unter Zugzwang, weil sie ihr Saisonziel, die Qualifikation für die neue Dritte Liga, in Gefahr sehen. So werden die Gäste in Bestbesetzung, also mit den beiden wieder genesenen starken Außenangreifern auflaufen. Genau wie im Hinspiel, als sich die TGM 1:3 geschlagen geben musste. "Dafür wollen wir Revanche nehmen", formuliert Schaus die Parole. "Damals haben wir stark angefangen und dann nachgelassen. Dieses Mal wollen wir zumindest stark aufhören, also das Spiel mit dem Punkt zum Matchgewinn abschließen." Für dieses Vorhaben steht Außenangreifer Jan Dörmer nicht zur Verfügung.

Kampf um jeden Ball

Ohne den verletzten Angreifer Oliver Döhn und den beruflich verhinderten Jens Wetzka müssen die Volleyballer der TSG Bretzenheim am Sonntag (15 Uhr) bei Eintracht Wiesbaden antreten. Die hat am vergangenen Spieltag zur eigenen Überraschung die TG Rüsselsheim II mit 3:0 aus deren Halle gefegt. Ein Team, gegen das es für die TSG in dieser Runde in zwei Spielen nichts zu holen gab.

Dementsprechend erwartet TSG-Coach Matthias Brunke wie so oft in der Vergangenheit gegen die Kur-städter, eine enge und umkämpfte Auseinandersetzung. "Wir wollen in jedem Fall, wie schon im Hinspiel (3:1 für die TSG) gewinnen und den Gegner von Anfang an unter Druck setzen." Sein Team freue sich nach eingeschränkter Trainingstätigkeit über die Fastnachtstage wieder auf den Wettbewerb. Besonders motiviert könnte Ex-Eintrachtler Libero Jörn Knuth an alter Wirkungsstätte zu Werke gehen. let

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