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    Berlin

    Taranu verletzt: Kein EM-Start an Sprung und Boden

    Rückschlag für das deutsche Turn-Team: Der Straubenhardter Thomas Taranu muss auf seine geplanten Starts an Boden und Sprung bei den Europameisterschaften in Berlin verzichten.

    Trainingsverletzung
    Thomas Taranu muss bei der EM auf Starts an Boden und Sprung verzichten.
    Foto: DPA

    «Seine Knie-Blessur ist so gravierend, dass ein Start an diesen Geräten unmöglich ist», sagte Cheftrainer Andreas Hirsch, während in der Max-Schmeling-Halle die Turnerinnen ihr einziges Podiumtraining absolvierten.

    Taranu hatte sich die Verletzung bereits im Trainingslager Kienbaum zugezogen. Nach genaueren Untersuchungen kam nun von den Ärzten das Stoppzeichen für diese beiden Geräte, bei denen das Knie besonders stark beansprucht wird. An den Ringen will Taranu jedoch versuchen, seine Startchance zu nutzen. Da keine weiteren Spezialisten im deutschen Team zur Verfügung stehen, bleiben die Positionen nun vakant.

    Am Abend gab die Olympia-Zweite Oksana Chusovitina zudem ihren Verzicht auf einen Start am Boden bekannt und startet in der Qualifikation nur am Sprung und am Schwebebalken. Das teilte die 35-jährige Wahl-Kölnerin nach dem Podiumtraining mit. «Sie schont ihre Beine für den Sprung-Wettbewerb», meinte Cheftrainerin Ulla Koch mit einem Schmunzeln. Dort hat die Turn-«Oma» echte Medaillenchancen.

    Die zweite deutsche Hoffnungsträgerin in der Damen-Konkurrenz, Elisabeth Seitz, war mit ihren Podium-Übungen nicht vollauf zufrieden. «Es gab da vor allem am Boden noch ein paar kleine Fehler, die sich am Mittwoch nicht wiederholen dürfen», sagte die deutsche Meisterin aus Mannheim.

    Cheftrainer Hirsch versuchte sich hingegen in die Situation von Taranu hineinzuversetzen. «Thomas selbst ärgert sich am meisten. Aber die Gesundheit hat nun mal absoluten Vorrang», meinte er. Taranu sei an beiden Geräten zwar kein Medaillenkandidat gewesen, sollte den Start dort aber als «Ablenkung von seinem Hoffnungsgerät Ringe» ansehen, erläuterte Hirsch, der zuvor sogar eine schimmere Verletzung nach dem verunglückten Kasamatsu-Sprung Taranus in Kienbaum befürchtet hatte. «Vieles deutete auf eine Schädigung des Kreuzbandes hin. Bloß gut, dass dies nicht der Fall ist», gestand Hirsch.

    Die deutschen Männer um Medaillenaspirant Philipp Boy trainierten am Montag erstmals in Berlin, mussten aber zunächst noch mit einer Nebenhalle vorliebnehmen. Am Dienstag steht für die Deutschen das Podiumtraining in der Schmeling-Halle auf dem Programm. «Ich freue mich wahnsinnig, dass es endlich losgeht. Die Bedingungen sind hervorragend: Das Hotel ist super und hat einen tollen Wellness-Bereich», sagte der Cottbuser Allround-Vizeweltmeister, der in Berlin zu den Favoriten im Mehrkampf und am Reck gehört.

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