Archivierter Artikel vom 23.07.2014, 19:55 Uhr
Berlin

«SZ»: Regierung einigt sich auf Überwachung von US-Agenten

Die deutsche Spionageabwehr soll nach Informationen der «Süddeutschen Zeitung» künftig auch Mitarbeiter befreundeter Geheimdienste überwachen. Darauf hätten sich Kanzleramt, Innen- und Außenministerium geeinigt. Das berichtet die Zeitung unter Berufung auf gemeinsame Recherchen mit NDR und WDR. Der sogenannte 360-Grad-Blick soll es erlauben, auch amerikanische und britische Agenten auf deutschem Boden im Blick zu behalten. Bisher richtete sich das Interesse des Verfassungsschutzes vor allem gegen Russen, Chinesen und Iraner.