Archivierter Artikel vom 11.10.2012, 14:55 Uhr
Istanbul

Syrien betrachtet Luftzwischenfall als «feindlichen Akt»

Das Außenministerium in Damaskus hat empört auf die erzwungene Landung eines syrischen Passagierflugzeuges in der Türkei reagiert. Das Ministerium sprach von einem feindlichen Akt. Gleichzeitig forderte die syrische Regierung die türkischen Behörden auf, die beschlagnahmte Ladung «vollständig und unbeschädigt» zu übergeben. Das Ministerium betonte, es seien «keine Waffen oder sonstigen verbotenen Waren» an Bord gewesen. Die türkischen Behörden hatten gestern Kampfjets losgeschickt, um die Landung der Maschine zu erzwingen.