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    SVW Mainz: Keine einzige Topchance

    Der SVW Mainz zeigte gestern Herz für einen stark abstiegsbedrohten Gegner: Der Fußball-Landesligist kam beim Tabellenletzten TSV Gau-Odernheim überhaupt nicht in Fahrt und entwickelte gegen das kampfbetonte Team der Gastgeber nicht ansatzweise die Laufbereitschaft und Leidenschaft wie noch eine Woche zuvor beim grandiosen Sieg gegen den damaligen Tabellenzweiten VfL Neustadt. Die 0:2 (0:1)-Niederlage war absolut das verdiente und folgerichtige Ergebnis, gab Kotrainer Andreas Zeller zu.

    "Mir und Patrick war klar, dass die Gau-Odernheimer um ihr Überleben in der Liga kämpfen würden, aber unseren Spielern offenbar nicht", beklagte Zeller die mangelnde Einstellung. Die jüngsten guten Leistungen der Gau-Odernheimer hätten Warnung sein müssen. Zudem konnte der TSV nur bei einem Sieg über den SVW weiter auf den Klassenverbleib hoffen. "Über 90 Minuten hinweg sind wir nicht in die Zweikämpfe gekommen und haben besonders die zweiten Bälle fast durchweg verloren", berichtete Zeller.

    Auf dem Gau-Odernheimer Rasen herrschten für technischen Fußball nicht gerade optimale Bedingungen. Die Gastgeber zeigten sich spielerisch limitiert, kämpften sich aber immer wieder Quadratmeter für Quadratmeter in Richtung Weisenauer Tor. Nach 40 Minuten traf für den TSV jener Spieler, vor dem Trainer Patrick Bieger besonders gewarnt hatte. Marcel Porth schoss die Gau-Odernheimer verdient in Führung (40.).

    Torwart verwandelt Strafstoß

    Der SVW war in der Folge nicht einmal nahe am Ausgleich dran. "Es gab von uns kaum einmal gute Aktionen und keine einzige Großchance", schilderte Zeller. Erst in den letzten 20 Minuten kam etwas mehr Weisenauer Druck zustande, "ein paar Schüsse auf das Tor des Gegners, aber nichts Zwingendes". Die endgültige Entscheidung fiel erst in der Schlussphase, als SVW-Torwart Tobias Mohr einen Foulelfmeter verursachte. "Da hätte es mit etwas Pech auch Rot geben können", meinte Zeller. Die ersatzgeschwächt angetretenen Weisenauer hatten nur drei Spieler auf der Bank sitzen. Weil Stammkeeper Alexander Mattern verletzt fehlte, hätte dann Abwehrmann Selwedin Delic eingewechselt und ins Tor gestellt werden müssen.

    Mohrs Kollege im Gau-Odernheimer Tor, Daniel Diel, verwandelte den Strafstoß zur Entscheidung (86.). Offenbar brauchen die Weisenauer besser platzierte Gegner um sich zu motivieren. Nächste Woche kommt der Tabellenzweite Phönix Schifferstadt. gus

    SVW Mainz: Mohr - Schmitt, Hoffmann, Stieg, Friedel - Hassemer, Martens, Sutor (46. Kleber), Marschall - Gräber (66. Kuroda), Kaya.

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