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SVU trifft früh und spät

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Diesen Zweikampf gewinnt keiner so richtig, allerdings freute sich in der Kreisliga-A-Partie der SV Untermosel (rote Trikots) über ein 2:0 gegen den SV Weitersburg.
Foto: Wolfgang Heil
Diesen Zweikampf gewinnt keiner so richtig, allerdings freute sich in der Kreisliga-A-Partie der SV Untermosel (rote Trikots) über ein 2:0 gegen den SV Weitersburg.
Foto: Wolfgang Heil

Die Kreisliga-Begegnung, sehr reichliche 90 Minuten lang "auf des Messers Schneide" (Rath), begann für den SV Untermosel mit dem Glücksfall Nummer eins, nämlich dem Missgeschick des Gästekeepers. Marco Geißler, eigentlich kein Schlechter zwischen den Pfosten, ließ den harmlosen Kopfball von Christopher Groß zwischen den Beinen hindurch über die Linie rollen (3.). Ärgerlich und schmerzlich für Groß, den es eine gute Stunde später noch mal erwischte, diesmal schmerzhaft, als ihm Koberns Florian Trefzer, gerade eingewechselt, unbeabsichtigt auf den rechten Unterarm trat. "So etwas kann passieren", wiegelte Coach Stampfer nach der langen Behandlungspause ab.

Seine Nehmer- wie Torhüterqualitäten bewies Geißler wenig später, als er bei zwei Untermosel-Kontern Schüsse von Groß (79.) und dessen Sturmpartner Daniel Schäfer (82.) parierte. Zu diesem Zeitpunkt hatte der SVU den Weitersburger Ansturm schon fast abgewettert, mit Ausdauer und Kondition (Rath: Die haben wir uns in der Vorbereitung auf die Rückrunde erarbeitet) blockten die gut eingespielten Gastgeber jeden Angriff ab.

"Wir hatten das Spiel eigentlich in der Hand und auch genug Chancen, um es für uns zu entscheiden", stellte Stampfer fest, musste aber zugeben, dass "der letzte Ball nicht zwingend war." Denn seine junge Mannschaft zeigte zwar spielerische Qualitäten, ihr fehlte es aber in den entscheidenden Szenen an Durchschlags- wie Durchsetzungskraft – und natürlich am "Quäntchen Glück", so als Markus Müller fast mit dem Pausenpfiff aus guter Position eine Direktabnahme in die Hände des sicheren Koberner Schlussmannes Christoph Zelter schoss und 20 Minuten später den Ball nach schöner Vorarbeit von Reinhold Reichert über die Latte jagte. Reichert, Torjäger der Weitersburger A-Jugend und von Stampfer kurzfristig in die Mannschaft genommen ("Ich vertraue ihm, und an ihm lag es nicht, dass wir verloren haben"), hatte auch die erste hochkarätige SVW-Ausgleichs-Chance vorbereitet, als er bei einem mustergültigen Konter auf und davon ging und querlegte zu Tim Korth, der beim Abschluss aber entscheidend gestört wurde (35.).

Das waren die Momente, in denen auf Untermosels Bank gezittert und ums Glück gebangt wurde. Es dauerte bis zur sechsten Minute der Nachspielzeit, ehe, Glücksfall Nummer zwei, Trefzer, die aufgerückten Weitersburger überlief und gekonnt zum 2:0 abschloss. "Ein hart erkämpfter Sieg, der das 1:6 in Rübenach vergessen lässt", bilanzierte Frank Rath. Abstiegsgedanken müsse man sich endgültig nicht mehr machen, vielmehr werde jetzt Platz drei angepeilt. Ein Unterfangen, von dem Thorsten Stampfer bei gerade mal vier Punkten vor einem Abstiegsplatz nur träumen kann.

Von unserem Mitarbeiter

Thomas Wächtler

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