Archivierter Artikel vom 24.04.2014, 09:15 Uhr

Suche an Unglücksfähre verstärkt – Zahl geborgener Leichen steigt

Seoul (dpa). Die Bergungsmannschaften haben die Suche nach Opfern in der gesunkenen südkoreanischen Fähre «Sewol» verstärkt. Eine Woche nach dem Kentern des Schiffes mit 476 Menschen an Bord sind bislang 169 Tote geborgen worden. Mehr als 130 Passagiere, zumeist Schüler, werden noch vermisst. Wegen der günstigen Strömungsbedingungen wurde die bislang größte Zahl von Tauchern und Bergungskräften eingesetzt, wie südkoreanische Medien berichteten. Nach Medienberichten hatte die Besatzung der Fähre zwei Wochen vor dem Unglück ein technisches Problem an der Ruderanlage festgestellt.