Studie: Schlechte Bildung führt zu Milliardenkosten

Berlin (dpa). Schlechte Bildung und fehlende Berufsabschlüsse kosten die Allgemeinheit Milliarden. Das ergab eine Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Jährlich gingen 150 000 junge Menschen ohne abgeschlossene Ausbildung ins Berufsleben. Wenn es nicht gelinge, diese Zahl zu halbieren, würden für die öffentlichen Haushalte Belastungen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro pro Altersjahrgang entstehen. Die höchsten Verluste entstehen durch geringere Lohnsteuer-Zahlungen. Sie machen 70 Prozent der Gesamtkosten aus.