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Berlin

Studie: Hausabriss oft günstiger als Sanierung

Bei rund 1,75 Millionen Wohngebäuden in Deutschland rechnet sich ein Abriss und Neubau mehr als eine Sanierung. Zu diesem Ergebnis kommt eine bundesweite Analyse der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen, die am Mittwoch (23. März) vorgestellt wurde.

Die Bundesregierung setzt für mehr Energieeinsparungen stark auf eine Gebäudesanierungsoffensive. Bis 2050 soll in Gebäuden bis zu 80 Prozent weniger Energie verbraucht werden. Aber trotz der Ziele im Energiekonzept war das Programm hierzu für 2011 auf knapp eine Milliarde Euro gekürzt worden. Derzeit erarbeitet die staatliche KfW-Bank zusätzlich ein Programm für eine sogenannte «Abrissprämie» für Häuser, bei denen sich eine energetische Sanierung nicht mehr rechnet und energiesparende Neubauten langfristig die Besitzer günstiger kommen.

Um beim Energiesparen voranzukommen, müsse die Regierung ihr Programm für Gebäudesanierungen oder Ersatzneubauten aufstocken, forderte der Chef der IG BAU, Klaus Wiesehügel. Mit Blick auf die mögliche dauerhafte Abschaltung der ältesten Atomkraftwerke betonte Wiesehügel, der Strompreis werde nur dann nicht deutlich steigen, wenn rund 25 Prozent der Energie eingespart werden könne.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass der Gebäudebestand in den letzten Jahren bereits vielerorts saniert worden ist. So befinden sich nur noch vier Prozent der vor 1978 gebauten Häuser in einem nicht modernisierten Zustand. 17 Prozent des Bestands der nach 1978 gebauten Häuser sind bereits weitgehend energetisch saniert. Für die Untersuchung im Auftrag der Baubranche, des Mieterbundes und der IG BAU wurde stichprobenartig die Bausubstanz der 17,5 Millionen Wohngebäude mit 36,2 Millionen Wohnungen unter die Lupe genommen.

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