Streit um Zukunft Gaddafis

London (dpa). Der Westen hat die weitere Linie im Libyenkonflikt abgesteckt: Es werde nicht lockergelassen, bis Machthaber Muammar al-Gaddafi die Führung abgibt. Gaddafi müsse «weg und zwar für immer», schrieben US-Präsident Barack Obama, der britische Premier David Cameron und der französische Staatschef Nicolas Sarkozy in einem Zeitungsbeitrag. Russland und andere Kritiker warnten, das gehe über das UN-Mandat hinaus. Nato und EU versuchen alles, um den Vorwurf der Unentschlossenheit in der Libyenkrise zu zerstreuen. Dazu wird es erstmals ein gemeinsames Treffen der beiden Bündnisse geben.