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    Stilvoller Südländer – Ferrari Portofino

    Auf der IAA in Frankfurt zog Ferrari erstmals die Hülle vom neuen GT-Cabrio, dem Portofino. Der ersetzt den bereits etwas in die Jahre gekommenen California T.

    Der neue Ferrari Portfonino auf der IAA in Frankfurt
    Der neue Ferrari Portfonino auf der IAA in Frankfurt

    Der Portofino ersetzt den California T
    Der Portofino ersetzt den California T

    Optisch unterscheidet sich der neue Ferrari Portofino, der erstmals auf der IAA in Frankfurt (bis 24. September) zu sehen ist, deutlich von seinem Vorgänger, dem California T. Die Formensprache ist aggressiver, die Kanten sind klarer und der generelle Auftritt passt sich besser zwischen 488 und Lusso ein. Mit dem neuen Design ging eine Diät einher, die eine Gewichtsersparnis von 80 Kilogramm brachte und das Chassis gleichzeitig um 35 Prozent steifer werden ließ. Dazu wurden alle Komponenten von Fahrgestell und Alu-Rahmen neu konstruiert. Außerdem montiert Ferrari beim Portofino steifere Federn und neue Dämpfer mit einer Doppelspule zur Niveauregulierung. Im Bereich der Lenkung setzen die Italiener auf eine elektrische Servounterstützung. Auch das Differenzial des 2+2-Sitzers ist elektrisch gesteuert – zum ersten Mal bei Ferrari.

    Der V8-Turbomotor leistet 600 PS
    Der V8-Turbomotor leistet 600 PS

    Unter der langen Haube des Portofino arbeitet eine weiterentwickelte Version des V8-Turbos aus dem California T mit 3,9 Liter Hubraum. Mit 441 kW/600 PS leistet das Aggregat 29 kW/40 PS mehr als bisher. In 3,5 Sekunden geht es aus dem Stand auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 320 km/h. Um die Mehrleistung zu erreichen, bringt Ferrari neue mechanische Komponenten im Achtzylinder unter. Dazu gehören unter anderem Kolben und Pleuel aus einer hochfesten Alu-Legierung, eine direktere Ansaugung, ein neuer Ladeluftkühler sowie ein Abgaskrümmer, der nun aus einem Guss besteht.

    Zwar sind nun alle technischen Details zum neuen Portofino bekannt, einen Preis für das Cabrio gibt es allerdings noch nicht. Für den Vorgänger California T rief Ferrari rund 185.000 Euro auf.

    Max Friedhoff/SP-X

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