Archivierter Artikel vom 21.05.2010, 13:22 Uhr
Berlin

Steuer zu spät machen: Verspätungszuschlag droht

Wer seine Steuererklärung nicht rechtzeitig abgibt, muss mit sogenannten Säumniszuschlägen rechnen. Säumigen Steuerpflichtigen droht ein Verspätungszuschlag von bis zu zehn Prozent der festgesetzten Steuer.

Dies erläutert der Deutsche Steuerberaterverband in Berlin. Außerdem muss, wer sich auch nach Aufforderung hartnäckig zeigt, mit einem Schätzungsbescheid rechnen. Darin darf das Finanzamt die Einkünfte und die entsprechenden Steuern großzügig bemessen. Und auffällige Steuerpflichtige müssten in Zukunft damit rechnen, genauer kontrolliert zu werden.

Für all jene, die zu einer Steuererklärung verpflichtet sind, läuft die Frist am 31. Mai ab. Dann müssen die Unterlagen beim Finanzamt sein. Wer seine Veranlagung von einem Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein erstellen lässt, hat allerdings länger Zeit. Zur Abgabe verpflichtet sind unter anderem all jene, die Lohnersatzleistungen wie Arbeitslosengeld oder Elterngeld beziehen.