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Nürnberg

Stehlgutliste muss unverzüglich vorgelegt werden

Wer nach einem Diebstahl nicht unverzüglich eine sogenannte Stehlgutliste erstellt, riskiert seinen Versicherungsschutz. Die Liste muss rasch der Polizei und der Versicherung zugestellt werden.

Das geht aus einem Beschluss des Oberlandesgerichts Nürnberg hervor, über den die Fachzeitschrift «Recht und Schaden» berichtet. Nach Einschätzung des Gerichts ist es die Pflicht des Versicherten, mit der Vorlage der Liste die Fahndung nach dem Diebesgut zu erleichtern und so den Schaden für die Versicherung so gering wie möglich zu halten (Aktenzeichen: 8 U 1635/09).

In dem Fall legte ein Unternehmer nach einem Einbruch in den Betrieb der Polizei eine Liste der gestohlenen Maschinenteile erst nach sieben Wochen vor. Daraufhin verweigerte die Versicherung die Zahlung. Der Kläger habe seine Mitwirkungspflichten verletzt – sie müsse daher keine Leistungen erbringen. Das sahen auch die Richter so. Ein später hinzugezogener Sachverständiger konnte mit einem Mitarbeiter des Klägers die Liste innerhalb eines Tages erstellen.

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Bettina Tollkamp

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