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    Steffens WM: Keine Antwort, keinen Titel

    Wechselhafte Wochen liegen hinter Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen. Bei der DM Anfang Juni in Berlin meldete sie sich nach 22 Monaten Pause bei einem Langbahn-Wettkampf zurück, dann ging es mit guter Form nach Shanghai.

    Dort endete das Unternehmen Titelverteidigung mit dem Abbruch ihrer WM-Teilnahme.

    1. Juni: Britta Steffen ist auf der Langbahn zurück. «Ich fühle mich erstmal in einem guten Zustand, bin ausgeruht und kann, glaub ich, beim Finale die Norm schwimmen», sagt sie bei der DM in Berlin.

    5. Juni: Die Norm glückt erst im zweiten Anlauf. Nach den 54,14 Sekunden über 100 Meter war Steffen «geschockt», nach 24,67 über 50 Meter ist sie «erleichtert». Auf zur Titelverteidigung nach Shanghai.

    12. Juli: Britta Steffen zeigt sich beim Medientag locker. «Die Form ist ganz okay, ich habe richtig Lust, schnell zu schwimmen», sagt die 27-Jährige. Die Trainer hoffen auf Gold von ihr in Shanghai.

    16. Juli: Ankunft in Shanghai. «Alles in Ordnung, ich konnte im Flugzeug schlafen», sagt Steffen am Flughafen und bezieht das deutsche Quartier. In drei Trainingspools werden Einheiten zugeteilt.

    21. Juli: Die «Pool-Hopper» dürfen erstmals im WM-Becken ran. Britta Steffen lässt den ersten von drei Testtagen aus. Ihre Form soll bestens sein, hört man aus Teamkreisen immer wieder.

    22. Juli: Erstes Training im Oriental Sports Center für die Olympiasiegerin. «Im Training fühlt sich das immer gut an, ganz anders als im Wettkampf.» Eine Rennprognose gibt es nicht.

    24. Juli: Bronze mit der Staffel, aber die eigene Zeit stimmt nicht. «Das ist schwer von 'nem Super-Auto zurück zu 'nem Trabi. Britta Steffen ist gerade nicht mehr als ein Trabi.» Erster Knick.

    26. Juli: Es wird nicht nur über die Form der Doppel-Olympiasiegerin gerätselt. Bundestrainer Dirk Lange wirft die Frage auf, ob Britta Steffen nicht vielleicht gesundheitlich angeschlagen ist.

    27. Juli: Die Verantwortlichen des Deutschen Schwimm-Verbandes verbreiten bei der WM Optimismus in Sachen Steffen. Paul Biedermann geht eh davon aus, dass sie ihr Ding noch machen wird.

    28. Juli: Nur Platz 16 im Vorlauf, das ist für viel zu wenig. Sie streicht das Halbfinale, bricht ihre WM-Teilnahme ab und sagt: «Ich würde so gerne Antworten liefern, aber ich hab' selber keine.»

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