Archivierter Artikel vom 10.08.2010, 15:22 Uhr

Staatliche Förderung für Energieberatung vor Umbau

Berlin (dpa/tmn). Vor der Investition in energiesparende Baumaßnahmen kann sich für Hausbesitzer eine Energieberatung lohnen. Für das Gutachten eines regionalen Energieberaters können Fördermittel beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragt werden.

Lesezeit: 1 Minuten

Der Zuschuss beträgt bis zu 300 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser und bis zu 360 Euro für Wohnhäuser mit mindestens drei Wohneinheiten, höchstens aber die Hälfte der Beratungskosten. Der Energieberater übernimmt die Antragstellung. Darauf weist die Deutsche Energie-Agentur dena in Berlin hin.

Die Beratung enthält neben der Analyse der energetischen Qualität des Gebäudes und der Heiztechnik auch einen ausführlichen Beratungsbericht. Dieser enthält laut dena Empfehlungen, ob der Wärmeschutz verbessert werden kann, eine Umstellung oder Erneuerung der Heizungsanlage empfehlenswert ist und ob eine Nutzung erneuerbarer Energien in Betracht kommt. Gleichzeitig wird der erforderliche finanzielle Aufwand ermittelt und die Wirtschaftlichkeit der entsprechenden Investition errechnet.

Auch für die fachgerechte Begleitung einer Sanierung durch einen Fachmann zahlt der Staat einen Zuschuss: Das sind 50 Prozent der für die Begleitung anfallenden Kosten, so die dena. Die abschließende Qualitätssicherung, beispielsweise durch Wärmebilder, wird ebenfalls staatlich gefördert.

Anspruch auf eine Förderung haben Eigentümer von Wohngebäuden, bei denen die Baugenehmigung vor dem 31.12.1995 erteilt wurde und die überwiegend zu Wohnzwecken genutzt werden.

Liste der zugelassenen Energieberater im Internet