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Hamburg

St. Pauli verschenkt Punkte – Heimpleite für Rostock

Union Berlin hat dem FC St. Pauli beim 2:1 (1:1) wichtige Punkte für den Aufstieg abgenommen, Hansa Rostock im Kampf um den Verbleib in der Liga eine 1:2 (1:0)-Heimpleite durch den FSV Frankfurt erlitten.

Verbissen
Der Augsburger Baier (r) und Duisburgs Vidosic kämpfen um den Ball.

Der FC Augsburg hat seine Chance auf den direkten Aufstieg in die Fußball-Bundesliga gewahrt. Zum Auftakt des 31. Spieltags in der 2. Liga gewannen die Schwaben das Topspiel gegen den MSV Duisburg mit 2:0 und kam bis auf einen Punkt an den Tabellenzweiten FC St. Pauli heran, der im Saison-Endspurt um den Aufstieg wichtige Punkte abgegeben hat.

Ballbesitz
Der Berliner John Jairo Mosquera (oben) gewinnt das Duell um den Ball gegen Paulis Markus Thorandt.

Die Hamburger unterlagen im Duell der Kultclubs beim 1. FC Union Berlin mit 1:2 (1:1). Torsten Mattuschka (10. Minute) hatte die Gastgeber in der mit 19 000 Fans ausverkauften «Alten Försterei» früh mit einem direkt verwandelten Freistoß in Führung gebracht. Charles Takyi schaffte mit einem ebenso sehenswerten 20-Meter-Schuss den Ausgleich (19.). Die Entscheidung erzwang der eingewechselte Karim Benyamina – allerdings aus stark abseitsverdächtiger Position (87.).

Zweikampf
Der Frankfurter Mölders (l) setzt sich gegen Rostocks Dahlen durch.

Schock für Hansa Rostock im Kampf um den Verbleib in der Liga: Die Rostocker verloren in der heimischen DKB-Arena im Kellerduell gegen den bis dahin punktgleichen FSV Frankfurt mit 1:2 (1:0) und rutschten dadurch erstmals in dieser Saison auf Relegationsplatz 16 ab. Vor 18 000 Zuschauern brachte Kevin Schöneberg (5. Minute) die Hausherren in Führung. 54 Sekunden nach der Pause glich Sascha Mölders aus, ehe der eingewechselte Cidimar (90.+2) für die Entscheidung zugunsten der Gäste sorgte.

Einsatz
Karlsruhes Chrisantus (r) und der Koblenzer Hartmann kämpfen um den Ball.

Im Kampf um den Klassenverbleib ließ die TuS Koblenz beim 2:2 gegen den Karlsruher SC auch wegen eines verschossenen Elfmeters von Matej Mavric wichtige Punkte liegen. Das dritte Freitagsspiel zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem SC Paderborn endete 1:1-Unentschieden.

Lufthoheit
Der Koblenzer Dzaka gewinnt das Kopfballduell gegen Karlsruhes Staffeldt.

Der 21-jährige Nachwuchsstürmer Stefan Hain, der für den verletzten Nando Rafael in die Mannschaft gekommen war, und Ibrahima Traoré (72.) schossen den FCA vier Tage nach dem bitteren 0:3 in St. Pauli in die Erfolgsspur zurück. Mit dem ersten «Dreier» nach zuvor drei sieglosen Spielen mischen die Schwaben im Duell mit St. Pauli um den zweiten Platz wieder voll mit, der Aufstiegs-Relegationsplatz ist dem FCA schon so gut wie sicher. Für die Duisburger, die nach dem Platzverweis von Kristoffer Andersen (64.) resignierten, ist das Thema Aufstieg endgültig erledigt.

Verteidigung
Der Fürther Christian Rahn (r) klärt vor Paderborns Jens Wemmer.

Im Tabellenkeller ließ die TuS Koblenz wichtige Punkte liegen. Mit dem enttäuschenden 2:2 gegen Karlsruhe machten die Rheinländer nur einen einen Punkt gut. Der frühere Karlsruher Edmond Kapllani (32.) und der Slowene Matej Mavric (62.) per Foulelfmeter hatten Koblenz in Front geschossen. Mavric (68.) vergab die Vorentscheidung, als er mit einem weiteren Strafstoß an KSC-Torwart Markus Miller scheiterte. Acht Minuten vor Spielende köpfte Timo Staffeldt zum 2:2-Ausgleich für den KSC ein. Lars Stindl hatte den KSC bereits in der zweiten Spielminute in Führung geschossen.

Geklärt
Der Duisburger Vidosic spielt den Ball vor Augsburgs Baier.

In der Klasse armen Partie in Fürth verpasste die seit vier Spielen ungeschlagenen Spielvereinigung den ersten Sieg nach zuvor zwei Unentschieden hintereinander. Stephan Fürstner (37.) hatte die Franken in Führung gebracht, noch vor der Halbzeitpause gelang Sven Krause (45.+2) per Foulelfmeter der Ausgleich für Aufsteiger Paderborn.

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