Archivierter Artikel vom 19.01.2010, 15:28 Uhr
Berlin

Sport-Einnahmen aus «GlücksSpirale» steigen

Die Einnahmen des deutschen Sports aus der «GlücksSpirale» sind in den vergangenen drei Jahren gestiegen. Das erklärte Wolfgang Angenendt, der für die «GlücksSpirale» zuständige Geschäftsführer der Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt, in Berlin.

Nach 12,9 Millionen Euro im Jahr 2007 und 14,4 Millionen in 2008 seien im abgelaufenen Jahr 2009 insgesamt 15,87 Millionen Euro an den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) geflossen. Angenendt reagierte damit auf Bemerkungen von Vertretern der Deutschen Sporthilfe, die tags zuvor bei der Vorstellung der neuen Kampagne «Dein Name für Deutschland» behauptet hatten, dass die Erlöse aus der «GlücksSpirale» seit Jahren rückläufig seien.

«Das ist falsch. Und das ärgert mich», sagte Angenendt. 2005 war die Rekordsumme von 18,2 Millionen Euro an den deutschen Sport überwiesen worden. Damals hatte die «GlücksSpirale» allerdings weniger Gewinne an die Teilnehmer auszahlen müssen und konnte somit mehr Geld an den Sport überweisen.

Die «GlücksSpirale» feiert in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag. Bundesweit hatte die Lotterie im vergangenen Jahr mehr als 49,6 Millionen Lose verkauft, rund 9,5 Millionen mehr als im Jahr zuvor. Der Spieleinsatz betrug mit 248 Millionen Euro rund 24 Prozent mehr als 2008.