Berlin

Spionage-Affäre: Kanzleramt sieht neue Vorwürfe als veraltet an

Das Kanzleramt hat bestätigt, dass es vom Bundesnachrichtendienst schon 2008 über Spionageabsichten des US-Geheimdienstes NSA informiert worden ist. Es sieht diese Information aber nicht als neu an. Die in der «Bild am Sonntag» aufgeführten Unterlagen habe das Bundeskanzleramt bereits 2014 dem Untersuchungsausschuss zur Verfügung gestellt, teilte ein Regierungssprecher mit. Der BND ist unter Druck geraten, weil bekanntgeworden war, dass er indirekt für die NSA die Kommunikation europäischer Unternehmen und Politiker ausgehorcht haben könnte.