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    Speich wird zum Auftakt Dritter

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    Foto: schlimbach

    Der Vorsprung auf das zweitplatzierte BMW Team Schubert mit den Fahrern Dirk Adorf (Michelbach), Martin Tomczyk (Kolbenmoor) und Jens Klingmann (Leimen) im BMW Z4 GT 3 betrug im Ziel 59,030 Sekunden. Platz drei ging an Pierre Kaffer (Burgbrohl), Norbert Siedler (Österreich) und Marco Seefried (Wemding) im Porsche 911 GT 3 R, die Timbuli Racing den zweiten Podestplatz in der noch jungen Saison bescherten.

    Rundherum zufrieden trat Rudi Speich den Rückweg ins heimische Reifert bei Roßbach im Wiedtal an. Mit einem nagelneu aufgebauten Audi TT hatte der Kfz-Sachverständige nach der Renndauer von vier Stunden als hervorragender Dritter die Ziellinie überquert. Mehr als 200 Teams hatten die Gelegenheit genutzt, sich und ihre Fahrzeuge auf den Saisonhöhepunkt, das 41. Internationale ADAC 24-Stunden-Rennen an Pfingsten, vorzubereiten.

    Zwei Wochen zuvor beim Saisonauftakt der international sehr populären Breitensportserie war Speich noch zum Zuschauen verurteilt, weil sich der Aufbau des Ingolstädter Sportwagens unerwartet verzögert hatte. Und auch diesmal wurde es wieder richtig eng mit dem Zeitplan des ambitionierten Privatteams. "Das Auto ist erst am frühen Freitagmorgen gegen 4:30 Uhr fertig geworden, denn vor allem die Installation und Anpassung der Elektronik waren sehr aufwändig und haben uns viel Zeit gekostet", erklärte der erfahrene Tourenwagenpilot. "Wir sind dann dementsprechend spät an der Rennstrecke angekommen und haben zunächst einmal zwei Testrunden gedreht, bevor wir uns beim Veranstalter eingeschrieben haben."

    Dass der Prüfingenieur der KÜS in Linz alles richtig gemacht hat, bewies er am frühen Samstagmorgen im Zeittraining. Bei extrem schwierigen Witterungsbedingungen mit Regen, Nebel und Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt waren Rudi Speich und sein Teamkollege Roland Waschgau (Untereisesheim) auf der 24,358 km langen Kombination aus Grand Prix-Kurs und Nordschleife des Nürburgrings ganz in ihrem Element. In der mit 15 Teilnehmern sehr stark besetzten Klasse SP3T für turboaufgeladene Zwei-Liter-Tourenwagen stellten sie den Audi TT gleich auf Anhieb auf den sechsten Startplatz.

    Noch besser lief es dann im anschließenden Rennen, denn um kurz nach 16 Uhr sah der auffällig giftgrüne Flitzer als Klassen-Dritter sowie auf einem hervorragenden 50. Rang im Gesamtklassement die Zielflagge. "Das Regenwetter war für uns von Vorteil, denn bei diesen Streckenverhältnissen zählt Können und Erfahrung wesentlich mehr als die reine Motorleistung", erklärte Speich mit Blick auf die teilweise über 500 PS starken GT-Sportwagen in den großen Klassen. "Wir haben uns in der Anfangsphase aus allen Rangeleien herausgehalten und problemlos unsere Runden gedreht. Als der Asphalt nach etwa sechs oder sieben Runden abtrocknete, sind wir etwas später als die Konkurrenz zum Boxenstopp gekommen. Gegen Mitte des Rennens lagen wir bereits auf Rang drei, und diese Position konnten wir dann auch problemlos bis ins Ziel verteidigen."

    Erst fünf Wochen nach dem 24-Stunden-Rennen geht es auch mit der VLN Langstreckenmeisterschaft wieder rund auf dem Nürburgring. Der dritte Lauf, die 44. Adenauer ADAC Trophy, findet am 22. Juni statt

    Farid Wagner/red

    Z Eine Zusammenfassung des zweiten Laufs zeigt der Fernsehsender Sport 1 am Samstag, 4. Mai ab 12 Uhr.

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