Archivierter Artikel vom 28.05.2011, 01:56 Uhr

SPD erstmals seit 1906 unter 500 000 Mitglieder

Hamburg (dpa). Die SPD hat erstmals seit mehr als 100 Jahren bundesweit weniger als eine halbe Million Mitglieder. SPD-Chef Sigmar Gabriel betonte, Ursache für den Mitgliederschwund seien nicht etwa Austritte. Es gebe vielmehr weit mehr Todesfälle als Neueintritte. Die SPD-Spitze hat zuletzt unter anderem vorgeschlagen, Nichtmitgliedern Stimmrecht bei internen Vorwahlen für öffentliche Ämter zu geben. Dazu sollen bei mehreren Bewerbern auch die Kanzlerkandidatur oder die Aufstellung für Bundestags- und Landtagsmandate gehören.