Archivierter Artikel vom 07.03.2012, 17:25 Uhr
Berlin

Spanien zieht mehr Deutsche an – Mallorca vorn

Spanien zieht mehr deutsche Urlauber an: Im Jahr 2011 besuchten 9,03 Millionen Deutsche das Land. Reiseziel Nummer eins waren dabei die Balearen. Zugelegt haben insbesondere die Kanaren.

Lesezeit: 1 Minuten
Spanien zieht mehr deutsche Urlauber an
Sonne satt, türkisblaues Meer – das lockt jedes Jahr viele Urlauber auf spanische Inseln wie hier Menorca.
Foto: Turespaña – DPA

2011 kamen mit 9,03 Millionen rund 2,5 Prozent mehr deutsche Urlauber nach Spanien als im Vorjahr. Das gab der spanische Tourismusminister José Manuel Soria auf der Reisemesse ITB (7. bis 11. März) in Berlin bekannt. Insgesamt wurden 56,71 Millionen Touristen aus aller Welt gezählt. Das waren rund 4 Millionen oder 7,6 Prozent mehr als 2010. Auch 2012 habe Spanien einen guten Start vorgelegt: So habe die Touristenzahl im Januar 2,5 Prozent höher als im Vorjahresmonat gelegen.

Für die deutschen Gäste sind die Balearen immer noch das Reiseziel Nummer eins: Dorthin fahren die meisten von ihnen (40,9 Prozent). Mallorca und seine Nachbarn verzeichneten dabei 2,5 Prozent mehr deutsche Gäste als im Vorjahr. Auf den Balearen heißt es häufig weiter «Man spricht deutsch»: Dort ist gut jeder dritte Urlauber (36,5 Prozent) aus Deutschland. In ganz Spanien liegt der Anteil bei 15,9 Prozent. Damit liegen die Deutschen auf Platz zwei hinter den Engländern.

Am meisten zugelegt haben die Kanaren: Gran Canaria und die umliegenden Inseln haben elf Prozent mehr deutsche Gäste verbucht. Dorthin fuhr im vergangenen Jahr jeder vierte Spanienurlauber (27,4 Prozent) aus Deutschland. Destination Nummer drei ist die autonome Region Katalonien mit einem Anteil von 11,4 Prozent unter den deutschen Gästen. Die Gegend um Barcelona lockte 1,4 Prozent mehr Urlauber an als 2010. Im Schnitt sind die Deutschen 10,3 Tage geblieben und haben am Tag 93 Euro am Tag im Spanienurlaub ausgegeben, etwas mehr (plus 1,3 Prozent) als im Vorjahr. Der durchschnittliche Satz pro Tourist lag bei 960 Euro (minus 0,3 Prozent).

Webseite zur ITB