Archivierter Artikel vom 28.07.2011, 15:22 Uhr

Späte Birnensorten zum Dünsten nehmen

Berlin (dpa/tmn). Nicht jede Birnensorte eignet sich für jeden Zweck. Wer die Früchte dünsten will, nimmt am besten späte Sorten wie Alexander Lukas, Conference oder Passa Crassana, rät die Genussvereinigung Slow Food in ihrem gleichnamigen Magazin.

Nicht alle Birnen
Birne ist nicht gleich Birne: Zum Dünsten eignen sich beispielsweise nur die späten Sorten. (Bild: dpa)
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Sorten wie Clapps Liebling und Williams Christ, die früher im Jahr reif sind, verlieren beim Dünsten an Aroma. Saftige Sorten wie Gute Luise oder Packhams Triumph eignen sich gut zum Backen. Etwas Zitronensaft gibt allen Birnen mehr Aroma.

Beim Kauf sollten sich Birnen noch etwas fest anfühlen sowie frisch und aromatisch duften – dann sind sie reif und wurden fachgerecht gelagert, heißt es in dem Magazin. Die Farbe ist sortenabhängig und gibt keinen Aufschluss über Reifegrad oder Qualität. Vollreife Früchte werden am besten direkt verzehrt, noch nicht ganz reife halten sich zwei bis drei Tage bei Zimmertemperatur oder fünf bis sechs Tage im Gemüsefach des Kühlschranks. Die ersten Birnen sind im August reif, viele andere jedoch erst im Oktober.