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Berlin

Sonnenbrille nach Lichtdurchlässigkeit auswählen

dpa/tmn

Bei der Auswahl der Sonnenbrille sollten Käufer darauf achten, wie viel Licht sie tatsächlich durchlässt. Die Schutzstärke sollte davon abhängen, wann und wo die Sonnenbrille zum Einsatz kommt.

Gut geschützt
Je nach Einsatzort sollte die Sonnenbrille über eine bestimmte Lichtdurchlässigkeit verfügen.
Foto: Achim Scheidemann – DPA

Die Lichtdurchlässigkeit wird anhand der Blendschutzkategorie ablesen. Für den Sommer in hiesigen Breiten reiche die Blendschutzkategorie 2, erläutert das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) in Berlin. So ausgestattete Brillen verfügen über einen dunklen Universalfilter und lassen 18 bis 43 Prozent Licht ans Auge gelangen.

Je nach Hersteller steht die Angabe manchmal auf der Innenseite des Brillenbügels oder auf einem der Brille beiliegenden Kärtchen. Oft hilft aber nur die Nachfrage beim Verkäufer, um die Information zu bekommen.

Für abends eignet sich Kategorie 0, sie lässt 80 bis 100 Prozent des Lichts durch. Brillen der Kategorie 1 empfiehlt das KGS für bedeckte Tage. Sie haben eine Lichtdurchlässigkeit von 43 bis 80 Prozent. Wer in die Berge fährt, sich am oder auf dem Wasser aufhält oder in südlichen Gefilden unterwegs ist, sollte eine Brille der Kategorie 3 wählen. Sie lässt nur 8 bis 18 Prozent Licht passieren und hat einen sehr dunklen Filter.

Für das Hochgebirge oder Gletscheraufenthalte sind Brillen der Kategorie 4 am besten. Ihre Lichtdurchlässigkeit liegt bei nur 3 bis 8 Prozent. Das ist zu wenig, um zum Beispiel sicher mit der Brille Auto zu fahren.

Die Tönung der Gläser sagt dem KGS zufolge allerdings nichts über den UV-Schutz aus. Wichtig ist, beim Kauf auf das CE-Kennzeichen und den Hinweis UV-400 zu achten, um ausreichend geschützt zu sein. Sinnvoll sind auch große Gläser und breite Bügel, denn sie schirmen die Augen zusätzlich von oben und unten beziehungsweise von der Seite ab.

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