Archivierter Artikel vom 29.04.2010, 12:24 Uhr

Sommerwetter kann Asthma verschlechtern

Mönchengladbach (dpa/tmn) – Warmes Sommerwetter kann Menschen mit chronischen Atemwegsbeschwerden zu schaffen machen. Sie sollten daher schnell reagieren, wenn sie typische Krankheitsanzeichen bemerken – und zum Arzt gehen, wenn sich ihr Zustand verschlechtert.

Das rät der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) in Mönchengladbach anlässlich des Welt-Asthmatags am kommenden Dienstag (4. Mai). Zu den typischen Krankheitsanzeichen gehören allgemeines Unwohlsein, starkes Schwitzen, verstärkter Husten und Räuspern. Warnzeichen sind auch der Abfall der Atemstromstärke, zunehmende Atemnot auch in Ruhe, eine verringerte körperliche Leistungsfähigkeit sowie ein erhöhter Bedarf an bronchienerweiternden Medikamenten.

Um einen Krankheitsschub zu vermeiden, empfiehlt der DAAB Asthmatikern, ihre Medikamente regelmäßig zu inhalieren, auf Nikotin und Alkohol zu verzichten, sich ausgewogen zu ernähren und regelmäßig körperlich aktiv zu sein – allerdings nicht bei hohen Ozonwerten im Freien. Außerdem sollten Betroffene an einer Asthmaschulung teilnehmen, regelmäßig ihre Atemstromstärke messen und die Medikamente der jeweiligen Situation anpassen. Auch atemerleichternde Stellungen üben sie am besten regelmäßig.