Archivierter Artikel vom 05.05.2020, 06:35 Uhr

Tipps gegen Trockenheit

So wird der Garten klimaresistent

Trockenheit und Wärme haben im April 2020 vielen Bäumen und Pflanzen zugesetzt. Dabei braucht es nicht viel Arbeit, um Garten und Balkon klimaresistenter zu machen.

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Bewässerung für Balkonpflanzen
Für den großen Durst: Je trockener der Sommer, desto mehr Wasser brauchen Balkonpflanzen.
Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn). Hobby-Gärtner können ihre begrünten Balkone und Gärten resistenter gegen Hitze und Trockenheit gestalten. Damit tragen sie gleichzeitig zu mehr Klimaschutz bei.

Damit der Boden bei Hitze nicht erodiert, empfiehlt die Verbraucherinitiative Mischpflanzungen, Gründüngung und das Mulchen offener Flächen. Zudem sei Komposterde und Humus gegenüber Torferde und Mineraldünger vorzuziehen, heißt es.

Bei der Auswahl sollte man sich für heimische und hitzeresistente Pflanzen sowie regional erzeugtes Saat- und Pflanzengut entscheiden. Im Garten sollte die Menge an Grün möglichst groß sein, um seine kühlende Funktion zu verstärken. Schattenspendende Bäume sind laut Verbraucherinitiative besonders wichtig, junge Bäume sollten dabei einen Schutzanstrich gegen Sonnenbrand bekommen.

Die Pflanzen sollten am frühen Morgen per Tröpfchenbewässerung mit Regenwasser versorgt werden, ohne direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt zu sein. Zudem dürfen sie bis zu zweimal wöchentlich intensiv bewässert werden.

Zum Schutz vor Starkregen ist es sinnvoll, mit wasserdurchlässigem Rindenmulch Wege im Gartenboden zu gestalten. Dächer und Fassaden von Lauben und Schuppen können ebenfalls begrünt werden. Verzichten sollte man laut Verbraucherinitiative hingegen auf chemische Pflanzenschutzmittel – weil sie den Böden, dem Grundwasser und den Lebewesen schaden.

Mitteilung Verbraucherinitiative