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So helfen Großeltern pubertierenden Enkeln

Die Pubertät ist für Jugendliche eine aufwühlende Zeit. Häufig leidet in dieser Phase auch das Verhältnis zu den Eltern. Oma und Opa können versuchen, als ruhender Pol die Kommunikation zum Kind zu erhalten, und als Stütze dienen.

Gut durch die Pubertät
In der Pubertät wird für viele Jugendliche das Leben kompliziert. In sich ruhende Großeltern können eine große Hilfe sein, Probleme zu meistern.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Symbolbild – dpa

Coburg (dpa/tmn). Das erste Mal unglücklich verliebt, Erfahrungen mit Alkohol oder schräge Klamotten: Pubertierende stellen ihre Eltern auf eine harte Probe. Für Großeltern ergibt sich daraus eine Chance, sagt der Psychologe und Ratgeberautor Hans Berwanger. „Sie können wunderbar Trost spenden.“

Während Eltern häufig schnell in Panik geraten, sei es hilfreich, wenn Oma und Opa zu einem Fels in der Brandung werden. „Sie verfügen über viel mehr Lebenserfahrung und haben das Ganze bei ihren Kindern meist schon mal durchgemacht. Sie wissen: Das geht vorbei.“

Hat das Enkelkind etwa bei einer Party über die Stränge geschlagen, können Großeltern einerseits ruhig vermitteln, dass das jetzt keine Glanzleistung war. Da sie aber nicht die Erziehungsinstanz sind, können sie zugleich vermitteln: „Ich weiß, dass du das Herz am rechten Fleck hast und an sich ein vernünftiger junger Mensch bist.“ Idealerweise bleiben Oma und Opa so auch dann noch im Gespräch, wenn die Kommunikation mit den Eltern schwerfällt.

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