Archivierter Artikel vom 23.01.2014, 16:50 Uhr

Shiffrin verteilt «Watschn» – Olympia-Topfavoritin

Flachau (dpa). Für Olympia-Goldfavoritin Mikaela Shiffrin kann die berauschende Slalom-Saison gerne so weiter gehen. «Es ist schön, dass ich die Nationalhymne schon ein paar Mal vor Olympia singen durfte. Hoffentlich kann ich das auch in Sotschi», erklärte die Weltmeisterin aus den USA.

Topfavoritin
Mikaela Shiffrin will auch in Sotschi ihre Nationalhymne hören.
Foto: Johann Groder – DPA

«Es ist cool, als Favoritin dorthin zu reisen. Ich bin 18 und fahre zu Olympia. Da wird ein Traum wahr», sagte Shiffrin. Die Weltmeisterin schraubte mit ihrem überlegenen Erfolg in Flachau vor den Schwedinnen Frida Hansdotter und Maria Pietilä-Holmner die Zahl ihrer Weltcupsiege auf sieben hoch. Drei davon landete sie in diesem Winter.

«Sie ist der Wahnsinn, eine perfekte Skifahrerin», lobte die fünftplatzierte Österreicherin Michaela Kirchgasser die 18-jährige Amerikanerin und fühlte sich nach einer «Watschen» für das gesamte Feld im ersten Lauf in der «zweiten Liga». «Es hat einen Stenmark, einen Alberto Tomba gegeben, eine Marlies Schild im Slalom. Aber was die noch alles machen wird, das wissen wir noch nicht.»

Anerkennenden Beifall gab es auch von der viertplatzierten Maria Höfl-Riesch, die durch Shiffrin vom Podest verdrängt wurde. «Sie ist in einer Wahnsinnsform und im Moment kaum zu schlagen», sagte die Olympiasiegerin. «Aber es kommen auch wieder andere Zeiten.»