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    SG Nievern macht beim 5:1 gegen die SG Herdorf einen Tick mehr

    Kein Teaser vorhanden

    Foto: Hergenhahn

    Herdorf war in der ersten Viertelstunde den gewissen Tick aggressiver und schneller am Ball. Außer einem Distanzschuss des zuletzt treffsicheren Kenny Scherreiks (3.) kam nichts weiter dabei raus. Ein Musterbeispiel an Effizienz lieferte die Elf von der Früchter Straße: Den ersten nennenswerten Angriff münzte die Hertha-Elf direkt in ein Tor um. Fabian Schupps langer Ball aus halblinker Position senkte sich hinter dem ungünstig postierten Gäste-Keeper Simon Weber ins Netz (15.). Zwei Minuten später scheiterte Herdorfs Daniel Singhateh knapp (17.).

    Unübersichtlich war die Szene, die nach gut einer halben Stunde zum 2:0 führte: Nieverns Stefan Deusner wurde im Mittelfeld von Spielertrainer Dirk Spornhauer gefoult. Letztgenannter kümmerte sich um Deusner. Der Ball war allerdings freigegeben, und die Grün-Weißen schalteten schnell, spielten auf die rechte Seite zu Florian Panny, der mustergültig für den erst 19-jährigen "Knipser" - wie er von seinem Trainer Murat Saricicek genannt wird - auflegte. Ortseifen schob zum 2:0 ein (28.). Die Gäste haderten in der Folgezeit lange über die vorangegangene Szene. Der Spielfluss war weg. Nach 38 Minuten nutzte erneut Ortseifen eiskalt die Vorlage Felix Waldorfs und netzte ein. Zur wahren offensiven Bereicherung entwickelt sich Nieverns Abwehrspieler Mario Vogels: Nach einem Freistoß nutzte er den Abpraller und schob aus der Drehung heraus ins kurze Eck zum 4:0 (54.). Die Gäste steckten immer noch nicht auf und kamen durch Spielertrainer Dirk Spornhauer zum Ehrentreffer. Danach hatte Nieverns Florian Panny weitere gute Gelegenheiten (66., 78.).

    Nach vielen torlosen Spielen platzte letztlich bei Angreifer Salvatore Mayer der berühmte Knoten. Er setzte im Strafraum entschlossen nach, umkurvte den Torwart und schob zum 5:1 ein (81.). Die letzte Szene des Spiels gehörte aber Nieverns Keeper Christopher Gellweiler, der gegen den alleine anstürmenden Florian Gerhardus glänzend rettete (85.).

    Auch nach dem Spiel war für Herdorf die dem 2:0 vorausgegangene Szene ein Thema: "Schade, wir sprechen immer von Fair Play, dies war nicht okay. Der Platz ist eine Frechheit. Die Verletzungsgefahr ist sehr hoch." Kollege Saricicek sah dies etwas anders: "Der Platz ist immer nur eine Ausrede. Andere Mannschaften kamen auch damit zurecht und haben hier gewonnen. Wir haben heute halt den Tick mehr gemacht."

    Nievern/Fachbach: Gellweiler - Walldorf - C. Hoffmann, Vogels - M. Schupp, Waldorf, Deusner (88. Breitenbach), Panny, Zaun (82. M. Hoffmann), Fabian Schupp - Ortseifen (69. Mayer).

    Herdorf: Weber - Spornhauer - Zok, Pracht (88. Uzun) - Vetter, Singhateh, Hässler, Gerhardus - Novakovic (80. Cichowlas), Scherreiks (60. Saftekin) - Busch.

    Schiedsrichter: Paul Besjaew (Bendorf) - Zuschauer: 110.

    Tore: 1:0 Fabian Schupp (15.), 2:0, 3:0 beide Max Ortseifen (28., 38.), 4:0 Mario Vogels (54.), 4:1 Dirk Spornhauer (59.), 5:1 Salvatore Mayer (81.).

    Von unserem Mitarbeiter

    Marcus Fachinger

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