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    SG Bretzenheim: Große Sorgen, dann Jubel

    Dritte Liga: Der für den Klassenverbleib enorm hilfreiche, fast schon vorentscheidende 25:23 (10:7)-Erfolg des Handball-Drittligisten SG TSG/DJK Bretzenheim bei Schlusslicht HSG Albstadt war ein Sieg über einen erwartet kämpferischen Gegner - und zugleich über allerlei Widrigkeiten.

    Der Klassenverbleib sollte geschafft sein: SG-Trainer André Sikora-Schermuly.
Foto: Eßling/Archiv
    Der Klassenverbleib sollte geschafft sein: SG-Trainer André Sikora-Schermuly.
    Foto: Eßling/Archiv - Bernd Eßling

    Dritte Liga: Der für den Klassenverbleib enorm hilfreiche, fast schon vorentscheidende 25:23 (10:7)-Erfolg des Handball-Drittligisten SG TSG/DJK Bretzenheim bei Schlusslicht HSG Albstadt war ein Sieg über einen erwartet kämpferischen Gegner - und zugleich über allerlei Widrigkeiten.

    Der Bretzenheimer Sieg war schon deshalb verdient, weil die Albstädter nur nach dem ersten Treffer der Partie mal vorne lagen. Teilweise sichere Führungen von vier, fünf Treffern Abstand hielt die SG danach über weite Phasen der Partie. Und doch war der Sieg erst acht Sekunden vor dem Ende durch Maike Kerns Siebenmeter endgültig gesichert.

    "Die Feierei bei der Heimfahrt war nicht so dolle", berichtete SG-Trainer André Sikora-Schermuly von der Busreise aus dem Schwabenland zurück nach Mainz, bei der eigentlich größter Anlass zu gelöster Stimmung gewesen wäre. Bei Lara Leuckefeld war das Schleudertrauma von ihrem kürzlich erlittenen Unfall nach einem Schlag in den Rücken wieder akut. Auch Michele Chwaleks Knie war nach diesem harten Abstiegsmatch wieder stark lädiert.

    Meike Kern wollte wegen Magenproblemen die Fahrt eigentlich absagen, kam dank Magentropfen dann aber in der zweiten Halbzeit zum Einsatz und rettete mit ihrer Sicherheit von der Siebenmeterlinie die Punkte. Marlene Eichhorn sagte tatsächlich ab, die bewährte Variante des Innenblocks mit ihr und Sophie Götz entfiel. Carina Koepcke lief nach acht Minuten Spielzeit erst einmal vom Feld, um sich an geeigneter Stelle zu übergeben.

    Routinier Vicky Rodday aktiviert

    Angesichts der sich anbahnenden Probleme reaktivierte die SG Routinier Vicky Rodday, die sich kurzfristig von einer Vortragsveranstaltung im Bayrischen absetzte und 260 Kilometer nach Albstadt fuhr. Das Team brachte im Bus das nicht vorhandene Schuhwerk mit. Die Erfahrung Roddays half der Mannschaft in der zweiten Halbzeit in einigen Situationen aus, betonte Sikora-Schermuly.

    "Die Umstände der Partie waren also ziemlich ungünstig", sagte er. Aber in der von den Defensiven betonte Partie hielten die Bretzenheimer die Albstädter schnell auf Distanz, nach 14 Minuten stand es 5:2 für die SG. Bis zur 52. Minute bewegte sich die Partie über Spielstände von 13:8 und 17:12 bis hin zum 24:19 im komfortablen Bereich für die SG. Der Einbruch in der Schlussphase nahm keine beunruhigenden Ausmaße an, den Anschlusstreffer zum 24:23 schaffte die HSG erst 30 Sekunden vor dem Ende. "Ich hatte nie das Gefühl, dass wir das noch abgeben", sagte Sikora-Schermuly. gus

    SG TSG/DJK Bretzenheim: Sölva, Schlesinger (ab 52.) - Koepcke, Veeck (je 4), Kern (4/3), Hollerbach, Leuckefeld (je 3), Chwalek, Streun (je 2), Gärtner, Rodday, Sikora (je 1), Falk.

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