Archivierter Artikel vom 19.06.2012, 13:40 Uhr

Segel-Ikone Schümann glaubt an zwei Olympia-Medaillen

Kiel (dpa). Die deutsche Segelnationalmannschaft für die Olympischen Spiele ist am 19. Juni bei der Kieler Woche verabschiedet worden.

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Die Segler haben viel Zeit, ihre Boote vorzubereiten.
Foto: Carsten Rehder – DPA

«Zwei Medaillen sind mindestens drin. Die Überraschung könnte dann die dritte sein», sagte Jochen Schümann, Deutschlands erfolgreichster Olympia-Segler mit drei Gold- und einer Silbermedaille.

Selbstbewusst präsentierte sich Lasersegler Simon Grotelüschen aus Lübeck, der im Finale der Kieler Woche am Mittwoch mit Philipp Buhl um den Sieg kämpft. Grotelüschen zählt neben dem Olympia-erfahrenen RS:X-Surfer Toni Wilhelm aus Dogern, der nicht in Kiel teilnahm, und den Starbootseglern Robert Stanjek und Frithjof Kleen aus Berlin zu den Medaillenanwärtern bei den olympischen Regatta vor Weymouth.

RS:X-Surferin Moana Delle ist erstmals dabei. «Für mich wird ein Traum wahr. Ich freue mich riesig auf die Spiele», sagte die Kielerin. DSV-Präsident Rolf Bähr wünschte den acht Männern und vier Frauen Glück auf dem Wasser und Harmonie im Team.

Auf den Regattakursen herrschte dagegen Flaute. Nur die leichteren 49er konnten einige Wettfahrten absolvieren. Die Kieler Olympia-Starter Tobias Schadewaldt und Hannes Baumann verteidigten ihre Führung vor dem Finale. Der erste olympische Teil der Kieler Woche in sechs Klassen endet am Mittwoch mit den Medaillenrennen.

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